Neubau der Mensa Moltkestraße in Karlsruhe übergeben
Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg hat am 25. Mai 2007 den Neubau der Mensa Moltkestraße offiziell an das Studentenwerk Karlsruhe übergeben. Die für eine Nutzung durch rund 1.850 Studierende täglich konzipierte Mensa ist auf einem Grundstück an der Moltkestraße angesiedelt und dient der Versorgung der Pädagogischen Hochschule, Fachhochschule und Kunstakademie. Die Gesamtbaukosten in Höhe von rund 7,2 Mio. Euro wurden zu gleichen Teilen von Bund und Land getragen.
25.05.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg"Die neue Mensa wird mit ihrer Attraktivität ein lebendiges Zentrum der täglichen Kommunikation über die verschiedenen Disziplinen hinweg sein. Damit wird sie sich zu einem wichtigen Baustein für die Identität der dortigen Hochschulen sowie für die Stadt Karlsruhe entwickeln." Mit diesen Worten dankte Minister Frankenberg am 25. Mai in Karlsruhe den an der Umsetzung des Projekts beteiligten Mitarbeitern von Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Karlsruhe, dem Studentenwerk Karlsruhe und den beteiligten Hochschulen sowie dem Architekten J. Mayer H. für das überzeugende Gebäudekonzept.
Die soziale Betreuung der Studierenden, sei so Frankenberg, ein nicht zu vernachlässigender Standortfaktor, der mit zur Attraktivität der Hochschulen beitrage. "Hierzu benötigen die Hochschulen auch Orte, die im Hinblick auf die zunehmende Internationalisierung eine zwanglose Begegnung und Integration ermöglichen." Neben dem umfassenden Verpflegungsangebot bietet die Mensa mit dem drahtlosen Netzwerk DUKATH auch Möglichkeiten zum Surfen im Internet und Campus-Netz.
Auf den Ende 2003 durchgeführten überregionalen Architektenwettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren hatten sich zunächst 1.600 Bewerber gemeldet, von denen 35 zur Teilnahme aufgefordert wurden. Der Entwurf von J. Mayer H. aus Berlin hat sich aufgrund seiner architektonischen Qualität durchgesetzt. In dem transparenten Neubau finden ganz verschiedene Baumaterialien Verwendung. Völlig neu bei einem Bauwerk dieser Dimension ist dabei die Kombination einer Holzverbundkonstruktion mit einer dauerelastischen diffusionsoffenen Polyurethan-Spritzbeschichtung. Aufgrund seiner außergewöhnlichen und unkonventionellen Architektur hat das neue Mensagebäude bereits national und international große Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
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