Neues Graduiertenkolleg an der Uni Potsdam
Das Zusammenspiel von Tektonik, Klima und Biosphäre in der Afrikanisch-Asiatischen Monsunregion ist das Thema des neuen Graduiertenkollegs, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) nun an der Universität Potsdam bewilligt hat.
01.09.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes BrandenburgDas Graduiertenkolleg ist von September 2006 bis Februar 2011 am Institut für Geowissenschaften angesiedelt. Daran beteiligt sind auch die Institute für Biologie, Physik, Geoökologie, das Alfred-Wegener-Institut Potsdam, das GeoForschungsZentrum Potsdam sowie Wissenschaftler aus nationalen und internationalen Partnerinstitutionen.
Forschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka gratulierte der Universität Potsdam zu ihrem Erfolg: "Die Bewilligung des Graduiertenkollegs durch die DFG ist ein Beleg für die wissenschaftliche Exzellenz der Geowissenschaften in Potsdam. Ich freue mich, dass auch das GeoForschungsZentrum und das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung darin eingebunden sind. Dies zeigt erneut, dass die weitere Vernetzung von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen für die Zukunft unseres Landes von herausragender Bedeutung ist."
Das neue Graduiertenkolleg an der Uni Potsdam will die Wechselwirkungen zwischen tektonischen und klimatischen Prozessen und den Einfluss auf die Biosphäre in einer stark variablen Umwelt erforschen. Dies ist eine große Herausforderung in Lehre und Forschung und für die multidisziplinäre Zusammenarbeit bestens geeignet. Es ist das fünfte DFG-Graduiertenkolleg an der Universität Potsdam.
Das Graduiertenkolleg bietet Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, interdisziplinäre Expertise zu sammeln und frühzeitig wissenschaftlich selbstständig zu arbeiten.
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