Neuroimaging Center der TU Dresden mit modernstem Magnetresonanztomographen eröffnet
"Mit dem nun in Dresden zur Verfügung stehenden 3-Tesla-Magnetresonanztomographen kann die Fachrichtung Psychologie neue Wege bei der Erforschung von Suchterkrankungen und der Erforschung des menschlichen Gehirns insgesamt gehen", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute zur Eröffnung des Neuroimaging Centers der TU Dresden. Das insgesamt 3,5 Mio. Euro teure Großgerät könne die komplexen Abläufe im menschlichen Gehirn mit hoher Bildqualität und Aufnahmegeschwindigkeit beobachten. Die Investition in den leistungsfähigen Tomographen, von dem es in Deutschland nur wenige gibt, wurde vom Bund im Rahmen des Suchtforschungsprogramms gefördert.
01.10.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDas neue Bildgebungszentrum – so das deutsche Wort für Neuroimaging Center – sei ein Meilenstein für das Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der TU Dresden, so Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. Hier würden künftig Grundlagen-, Anwendungs- und Therapieforschung eng miteinander verzahnt. "In die Grundlagenforschung investiertes Geld hilft die Therapie unterschiedlichster Krankheitsbilder zu verbessern", sagte die Ministerin.
Der Fachbereich Psychologie habe sich zudem mit dem neuen Zentrum und der Bundesförderung im nationalen Wettbewerb erfolgreich durchgesetzt und zugleich eine der Profillinien der TU Dresden weiter gestärkt, so Dr. Eva-Maria Stange. Derzeit sind am Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Dresden und im neuen Neuroimaging Center zwei Stiftungsprofessuren und 50 drittmittelfinanzierte Mitarbeiter tätig.
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