Nordrhein-Westfalens erste Patent-Scouts nehmen an Aachener Hochschulen ihre Arbeit auf

Als erste Hochschulen in NRW setzen die RWTH und die Fachhochschule Aachen ab dem kommenden Mittwoch zwei Patent-Scouts ein. 16 weitere Hochschulen folgen in den nächsten Wochen. Die Patentexperten sollen dazu beitragen, die innovativen Ideen der Wissenschaftler in Zukunft gemeinsam mit der Patent-GmbH PROvendis zu vermarkten.

28.09.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Dazu filtern sie patentwürdige Erfindungen heraus, beraten die Wissenschaftler und leiten die Patentierung ein. Außerdem sollen die Patent-Scouts die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen weiter verbessern. Zehn Universitäten und acht Fachhochschulen haben sich zu vier regionalen Verbünden zusammengeschlossen. In diesen Regionen nehmen in den kommenden Wochen auch die anderen Patent-Scouts ihre Arbeit auf. Insgesamt stehen 6,5 Stellen mit einem Etat von 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Das Innovationsministerium finanziert das Projekt in den kommenden drei Jahren mit rund 900.000 Euro, die Hochschulen beteiligen sich mit 400.000 Euro.

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart sagte: "Keine Idee darf uns verloren gehen. Es muss uns gelingen, exzellente Forschungsergebnisse in Nordrhein-Westfalen schneller in aktive Patente umzuwandeln. Nur dann haben wir eine wirkliche Chance, im globalen Wettlauf um Zukunftsfähigkeit und Innovationskraft mitzuhalten und den Wohlstand zu sichern."

Die Patent-Scouts sind ein Element der Transfer-Strategie "Science-to-Business", mit der das Innovationsministerium Wissenschaft und Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen besser verzahnen will.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden