Nordrhein-Westfalen

NRW-Hochschulen verbessern Verfahren zur Studienplatzvergabe

Alle 30 nordrhein-westfälischen Universitäten und Fachhochschulen haben sich auf einen gemeinsamen Zeitplan für die örtliche Vergabe von Studienplätzen verständigt. Das neue Verfahren startet sofort und betrifft bereits das Einschreibeverfahren für das Wintersemester 2012/13. Herzstück der Verabredung ist ein einheitlicher Stichtag, bis zu dem alle Studieninteressierten, die sich an einer nordrhein-westfä­lischen Hochschule beworben haben, wissen, ob sie im ersten Anlauf einen Studienplatz erhalten haben. Stichtag ist der 5. August 2012.

06.07.2012 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Das koordinierte Verfahren der Hochschulen ist gerade mit Blick auf die stei­gende Studiennachfrage zum doppelten Abiturjahrgang eine deutliche Verbesserung für alle Beteiligten. Ich danke den Universitäten und Fachhochschulen für ihre Bereitschaft zur Kooperation", sagte Wissen­schaftsministerin Svenja Schulze.

Auslöser für das neue Verfahren war der Umstand, dass Studien­interessierte sich in der Regel an mehreren Hochschulen parallel um einen Studienplatz bewerben und bislang zu unterschiedlichen Zeiten benachrichtigt wurden. Das neue landeseinheitliche Verfahren stellt erstmalig sicher, dass Studieninteressierte sich sehr frühzeitig in Kennt­nis aller in Nordrhein-Westfalen bestehenden Zulassungsmöglichkeiten für einen Studienplatz entscheiden können. Dies soll zugleich zu einer Entlastung des Nachrückverfahrens an den Hochschulen führen.

"Wer sich bis zum 15. Juli um einen Studienplatz in NRW bewirbt, weiß bis zum 5. August, ob es im ersten Anlauf klappt. Das schafft Klarheit für alle Beteiligten", so Professor Martin Sternberg, Vorsitzender der Lan­desrektorenkonferenz der Fachhochschulen NRW. Frau Professor Ursula Gather, Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Universi­täten in NRW: "Unterm Strich werden diese konkreten Maßnahmen eine spürbare Verbesserung der Vergabepraxis von Plätzen in Orts-NC-Stu­diengängen bringen. Davon profitieren die angehenden Studierenden und die Universitäten gleichermaßen."


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