ÖPNV wird in Nordrhein-Westfalen für 40 Prozent der (Hoch-)Schulwege und 12 Prozent der Arbeitswege genutzt

Etwa vier von zehn (1,3 Millionen von 3,3 Millionen) Wegen zur Schule bzw. Hochschule wurden in Nordrhein- Westfalen im Jahr 2008 mit Bussen und Bahnen zurückgelegt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, nutzten die Schüler(innen) und Studierenden in 442 000 Fällen Kraftfahrzeuge; zu Fuß oder per Fahrrad wurden 1,5 Millionen Schulwege bewältigt (einschl. Fällen ohne Angabe).

02.09.2009 Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

Beim Weg zur Arbeit dominierte dagegen der motorisierte Individualverkehr: Sechs von zehn (4,8 Millionen von 7,9 Millionen) Arbeitswegen wurden per Kfz bewältigt, knapp ein Achtel (947 000) mittels ÖPNV und über ein Viertel (2,2 Millionen) per Fahrrad oder zu Fuß (einschl. Fällen ohne Angabe).

Für kurze Distanzen (weniger als zehn Kilometer) zur Arbeit bzw. zur (Hoch-)Schule benutzten 37 Prozent ein Kfz, 22 Prozent öffentliche Verkehrsmittel und 40 Prozent waren zu Fuß oder per Fahrrad unterwegs. Auch bei Distanzen über zehn Kilometer wurde der ÖPNV mit einem Anteil von 23 Prozent von der Kfz-Nutzung (74 Prozent) dominiert.

Seit dem Jahr 2000 hat sich der ÖPNV-Anteil beim Weg zur Schule oder Hochschule von 36 Prozent auf 40 Prozent erhöht. Bei den Arbeitswegen fiel der Anstieg geringer aus, hier verbesserte sich der Anteil der Busse und Bahnen von elf auf zwölf Prozent.

Die Zahlen beruhen auf Resultaten des Mikrozensus, für den etwa jeder hundertste Privathaushalt im Lande u. a. nach dem Verkehrsmittel für den täglichen Weg zur Arbeits- bzw. Ausbildungsstätte befragt wurde. Erwerbstätige mit ständig wechselnden Arbeitsorten sind in den Zahlen nicht enthalten. (IT.NRW)


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