Olbertz bei Richtfest für neues Bio-Nano-Zentrum im Technologie- und Gründerzentrum Halle

Nach über einjähriger Bauzeit wird am 27. August 2005 um 10.30 Uhr das Richtfest für das neue Forschungsgebäude für Bio- und Nanotechnologien im Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) Halle gefeiert (Heinrich-Damerow-Straße 4). Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz wird anwesend sein und ein Grußwort sprechen.

26.08.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Voraussichtlich Ende 2006 wird auf dem Areal des Weinberg-Campus in Halle das neue Bio-Nano-Zentrum im Technologie und Gründerzentrum seinen Betrieb aufnehmen. Auf einer Fläche von 5.300 m² sollen dann Wissenschaftlerinnen, Wissenschafter und Unternehmen mit Unterstützung von Studierenden die Zusammenarbeit von universitärer und außeruniversitärer Forschung mit der Wirtschaft u.a. in den Bereichen Biotechnologie sowie Mikro- und Nanotechnologie vorantreiben. Neben kleinen und mittelständischen Unternehmen werden in das neue Gebäude u.a. das Interdisziplinäre Zentrum für Materialwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Projektgruppen des Max-Planck-Institutes für Mikrostrukturphysik und des Fraunhofer Institutes für Werkstoffmechanik als Mieter einziehen.

Olbertz unterstrich, dass Konzeptentwicklungen für nanostrukturierte Funktionalisierungen und Fragen der Strukturaufklärung in den Forschungsprofilen der am Weinberg-Campus tätigen und mit der Universität eng kooperierenden außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Max-Planck- und der Fraunhofer Gesellschaft eine dominierende Rolle spielten. Mit der Konzentration der Ressourcenbildung werde die Voraussetzung geschaffen, anspruchsvolle wissenschaftliche Ziele in absehbarer Zeit zu erreichen, um sie dann wirtschaftlich umsetzen zu können.

Olbertz: "Ich denke, dass dieses Großprojekt eine großartige Gelegenheit ist, ein wirkliches Exzellenzzentrum zu schaffen, welches für die wissenschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung des Landes sehr gute Perspektiven bietet, sich aber auch in der gerade begonnenen Bund-Länder-Exzellenzinitiative im Wettbewerb mit konkurrierenden Standorten behaupten kann."


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