Nordrhein-Westfalen

Personal an NRW-Hochschulen um 3,7 Prozent auf 121 700 gestiegen

In Nordrhein-Westfalen waren Ende 2012 an den 72 Hochschulen und Hochschulkliniken 121 700 Personen (ohne studentische Hilfskräfte) beschäftigt.

14.08.2013 Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 3,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Mehr als die Hälfte des Personals (66 300) war wissenschaftlich oder künstlerisch tätig; 55 400 Personen arbeiteten in der Verwaltung, den Bibliotheken, im technischen Dienst der Hochschulen oder als Pflegepersonal an den Hochschulkliniken. Binnen Jahresfrist erhöhte sich die Zahl des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals um 5,5 Prozent. Die Zahl des Verwaltungspersonals stieg zwischen 2011 und 2012 um 1,6 Prozent.

38,2 Prozent des haupt- und nebenberuflichen Personals in Wissenschaft und Kunst waren Frauen. Der Frauenanteil war damit um 3,3 Prozentpunkte höher als Ende 2005 (damals: 34,9 Prozent). In den einzelnen Personalgruppen unterscheiden sich die Frauenquoten nach wie vor: Bei der mit 33 900 Beschäftigten größten Personalgruppe, den wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeitern, betrug im Jahr 2012 der Frauenanteil 40,3 Prozent, bei den Professoren (8 700) hingegen 20,7 Prozent . Die Frauenquote bei der Professorenschaft ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Im Vergleich zu 2005 ist sie um 6,6 Prozentpunkte angestiegen (damals: 14,1 Prozent).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, waren im Jahr 2012 insgesamt 46 000 Beschäftigte an den Hochschulen hauptberuflich tätig (+3,6 Prozent gegenüber 2011). Die Zahl der befristet Beschäftigten lag dabei bei 33 000 und damit um 4,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor. 13 100 Beschäftigte hatten unbefristete Arbeitsverträge, das waren 2,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. (


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