Rektoratswechsel an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg

"Die kirchlichen und anderen nichtstaatlichen Hochschulen im Land sind aus dem tertiären Bildungsangebot nicht wegzudenken. Insbesondere im Fachbereich Sozialwesen, bei dem der Schwerpunkt der Ausbildungsgänge bei den Fachhochschulen liegt, entfallen mehr als ein Drittel der Studienplätze auf die kirchlichen Ausbildungsstätten." Dies erklärte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg anlässlich des Rektoratswechsels an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg am 26. März in Freiburg. Am 1. April geht die Leitung der in Trägerschaft der Evangelischen Landeskirche in Baden stehenden Hochschule von Prof. Dr. Christoph Schneider-Harpprecht auf Prof. Dr. theol. Reiner Marquard über.

26.03.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Die Organisation und Struktur der kirchlichen Hochschule mit rund 730 Studierenden bezeichnete der Minister als vorbildlich: "Unter der Ägide von Professor Schneider-Harpprecht ist die institutionelle Akkreditierung der Hochschule durch den Wissenschaftsrat für die Dauer von zehn Jahren erfolgreich durchgeführt worden." Mit der Umstellung der bisherigen Diplom-Studiengänge auf das gestufte Bachelor-/Master-Studiensystem sei die Evangelische Fachhochschule für die kommenden Herausforderungen bestens aufgestellt. "Wir sind von der Qualität der Ausbildung an dieser Hochschule überzeugt", strich Frankenberg heraus und wünschte dem neuen Rektor Prof. Marquard für seine zukünftigen Aufgaben alles Gute und eine glückliche Hand.

Die kirchlichen Fachhochschulen übernehmen mit ihrem spezifischen Studienangebot die qualifizierte Berufsausbildung zur Bewältigung der sozialen und pädagogischen Aufgaben der Gegenwart in Gesellschaft, Kirche, Diakonie und Schule. Der Wissenschaftsminister dankte der Evangelischen Fachhochschule Freiburg und der Evangelischen Landeskirche in Baden für die Ausbildung in diesen zunehmend wichtigen Berufszweigen. "Das Land weiß das Engagement der Kirchen, die die Trägerschaft und maßgebliche Finanzierung für diese Hochschulen übernommen haben, sehr zu schätzen."


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden