Rektoratswechsel an der Universität Tübingen - Eberhard Schaich verabschiedet - Bernd Engler ins Amt eingeführt

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg hat am 17. November Prof. Dr. Bernd Engler als neuen Rektor der Universität Tübingen in sein Amt eingeführt und Prof. Dr. Eberhard Schaich als ehemaligen Rektor offiziell verabschiedet. Seit 1. Oktober ist Prof. Engler Rektor der Universität Tübingen.

18.11.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Mit stetem Engagement und unermüdlicher Einsatzbereitschaft hat Professor Schaich die Entwicklung der Universität Tübingen in vielen wichtigen Bereichen vorangebracht", würdigte Minister Frankenberg die Leistungen des früheren Rektors. Mit dessen Amtszeit seien, so der Minister, viele strukturelle Entscheidungen wie die Zusammenführung und Neubildung von Fakultäten sowie die Einrichtung des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums verbunden. Zudem sei die Institution der Kinderuni untrennbar mit der Universität Tübingen verknüpft worden. "Mit deren Einführung im Jahr 2002 ist der Universität eine Initialzündung gelungen, die innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Nachahmer - nicht nur in Deutschland - gefunden hat."

Frankenberg stellte zugleich auch die Leistungen des neuen Rektors Prof. Bernd Engler heraus. Dieser bringe mit seinen vielfältigen internationalen Hochschulerfahrungen und seiner ausgeprägten Kommunikationsfähigkeit die besten Voraussetzungen für diese verantwortungsvolle Aufgabe mit. "Mit Ihrem überzeugenden Zukunftskonzept können Sie die entscheidenden Weichen für eine weitere erfolgreiche Entwicklung der Universität Tübingen stellen", sagte der Minister.

Frankenberg unterstrich das Profil der Universität Tübingen als starke und traditionsreiche Volluniversität mit weltweiter Ausstrahlung. "Mit ihren wissenschaftlichen Erfolgen nimmt die Universität Tübingen im nationalen und internationalen Vergleich einen hervorragenden Platz ein." Dies zeige sich an der Universalität des Fächerspektrums ebenso wie beispielsweise an der Beteiligung am 6. Forschungsrahmenprogramm der EU, der Zahl der Leibniz-Preisträger und am Anteil an Sonderforschungsbereichen. Das Abschneiden der Universität Tübingen bei der ersten Förderrunde der Exzellenzinitiative tut, dem Minister zufolge, dieser Einschätzung keinen Abbruch. Die äußerst knapp getroffenen Gremienentscheidungen spiegelten die Stärken der Universitäten in der Forschung nur bedingt wider. "Tübingen war bei der dritten Förderlinie der Exzellenzinitiative gut positioniert und hatte auch mit seinem exzellenten Antrag für ein Zentrum für Integrative Neurowissenschaften bei den Exzellenzclustern eine hervorragende Ausgangsposition."

Der Minister ermutigte die Universität, ihre Chancen zu nutzen, um ihre starke Kompetenz in der zweiten Bewilligungsrunde weiter einzubringen und in die Spitzengruppe vorzustoßen. Nun gelte es, die Stärken der Universität durch eine wohlüberlegte Strategie weiter zu vergrößern. "Neben einer breiten hochschulinternen Unterstützung sollten hierzu auch gezielt die außeruniversitären Institute in Tübingen mit eingebunden werden", hob Frankenberg hervor.


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