Rückkehrerprogramm 2008 richtet sich an junge Nanoforscher im Ausland

Nach dem Erfolg der ersten Ausschreibung im Rückkehrerprogramm hat Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart in New York angekündigt, die zweite Ausschreibungsrunde werde sich im kommenden Jahr an Nanowissenschaftler richten. Das Rückkehrerprogramm des Landes wendet sich an junge deutsche Spitzenforscher im Ausland. Pinkwart sagte während einer Diskussion mit in den USA arbeitenden deutschen Nachwuchswissenschaftlern, das Programm sei Teil der Nachwuchsförderung in Nordrhein-Westfalen, um die besten Köpfe für Nordrhein-Westfalen zu begeistern.

16.12.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Das in diesem Jahr erstmalig aufgelegte Rückkehrerprogramm bietet jungen Spitzenforschern die Möglichkeit, eine eigene Nachwuchsgruppe an einer nordrhein-westfälischen Universität ihrer Wahl aufzubauen. Dafür stehen über fünf Jahre insgesamt jeder Gruppe 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine mindestens zweijährige Forschungstätigkeit im Ausland und ein herausragendes wissenschaftliches Profil. Die erste Ausschreibung des Rückkehrerprogramms richtete sich an Lebenswissenschaftler.

Der Ausschreibungsschwerpunkt Nanowissenschaften im Rückkehrerprogramm 2008 korrespondiert mit der Innovations-Offensive "NRW.Nano- und Mikrotechnologien/Innovative Werkstoffe" der Landesregierung. Dafür stehen in den kommenden Jahren bis 2015 zusätzlich 100 Millionen Euro bereit. Nordrhein-Westfalen nimmt bereits jetzt mit mehr als 300 Professuren, zahlreichen Forschungsinstituten und mehr als 220 Unternehmen im Nano-Mikro-Bereich und zahlreichen weiteren Unternehmen im Bereich der Neuen Werkstoffe im internationalen Vergleich auf dem Gebiet Nano/Mikro/Innovative Werkstoffe eine Spitzenposition ein.


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