Sachsens Leibniz- und Max-Planck-Institute laden zum Girl´s Day
Über die große Beteiligung der Leibniz- und Max-Planck-Institute in Sachsen am bundesweiten Girl´s Day freut sich die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Barbara Ludwig: "Junge Akademikerinnen entscheiden sich nach wie vor seltener für eine Karriere in der Forschung. Der Zukunftstag für Mädchen bietet die Gelegenheit, den Alltag in Laboren und das Experimentieren mit Materialien und Stoffen hautnah zu erleben."
26.04.2006 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusNeben Leibniz- und Max-Planck-Forschungsinstituten beteiligen sich Einrichtungen wie das Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle und mehrere Hochschulen an dem Aktionstag. Schülerinnen der 5. bis 10. Klassen haben morgen zum Beispiel die Möglichkeit, am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung in Dresden neue Materialien als Chemikerin oder Physikerin zu testen. Das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Bennewitz zeigt interessierten Mädchen, was Eyetracking ist und wie Nervenverbindungen im lebenden Gehirn sichtbar gemacht werden können.
An den sächsischen Hochschulen studieren nach Angaben des Statistischen Landesamtes derzeit lediglich zwölf Prozent der Frauen Mathematik oder Naturwissenschaften. Im Freistaat Sachsen sind 232 Veranstaltungen in der Aktionslandkarte der bundesweiten Koordinierungsstelle eingetragen.
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