Statistik

Sächsische Hochschulen bei ausländischen Studierenden beliebt

Im Jahr 2022 haben 17 652 junge Menschen erstmals ein Hochschulstudium aufgenommen. Das waren 324 bzw. 1,9 Prozent mehr Studienanfängerinnen und Studienanfänger an sächsischen Hochschulen als 2021.

28.03.2023 Sachsen Pressemeldung Statistisches Landesamt Sachsen
  • Lesesaal in einer Universitätsbibliothek. © www.pixabay.de

Auffällig ist, dass die Zahl der ausländischen Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Vergleich zum Vorjahr um 10,1 Prozent auf 5 369 gestiegen ist. Hingegen begannen weniger junge Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit im Vergleich zu 2021 erstmals ein Hochschulstudium. Die Zahl ging um 167 bzw. 1,3 Prozent auf 12 283 zurück. 

Wie das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen weiter mitteilt, sind im Wintersemester 2022/2023 an sächsischen Hochschulstandorten 104 875 Studierende immatrikuliert. Das sind 0,9 Prozent bzw. 993 weniger als im Jahr zuvor. Die Entwicklung der Studierendenzahlen an den einzelnen Hochschularten ist sehr heterogen. Einen Rückgang der Studierendenzahlen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen im Wintersemester 2022/2023 die sächsischen Universitäten um 1,4 Prozent auf 73 495 sowie die Verwaltungsfachhochschulen um 2,4 Prozent auf aktuell 1 662 Studierende. An den Fachhochschulen blieben im Vergleich zum Vorjahr die Studierendenzahlen mit 26 584 (+0,3 Prozent) annähernd konstant. Einen Zuwachs an Studierenden um 1,3 Prozent auf 3 134 konnten die Kunsthochschulen registrieren. 

Im Wintersemester 2022/2023 sind ein Drittel aller Studierenden (34 694) in Studiengängen der Fächergruppe »Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften« immatrikuliert, gefolgt von der Fächergruppe »Ingenieurwissenschaften« mit 31,4 Prozent (32 894) sowie »Mathematik, Naturwissenschaften« mit 10 Prozent (10 488). 

Der Anteil der ausländischen Studierenden an sächsischen Hochschulen beträgt 17,6 Prozent im Wintersemester 2022/2023 und ist somit im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte und in den letzten 10 Jahren um mehr als 6 Prozentpunkte gestiegen. Die meisten kommen aus China (2 866), Indien (2 333) und Österreich (1 514). 


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