Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Entscheidendes Rad in einem ganz großen Getriebe"
"Dieses Institut und der Chemnitzer Institutsteil sind ein entscheidendes Rad in einem ganz großen Getriebe. Einem Getriebe, das elementar ist für die Wirtschaftsstrukturen in Sachsen", sagte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange heute aus Anlass des ersten Spatenstichs für den Neubau des Institutsteils Chemnitz des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM).
05.11.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusMit dem Neubau würden gleichermaßen neue Chancen für das Institut und für die Stadt Chemnitz als aufstrebende Wirtschafts- und Wissenschaftsregion eröffnet. Sachsen habe sich auch Dank des IZM in den letzten eineinhalb Jahrzehnten zu einem führenden Mikroelektronik-Land entwickelt. Mit dem neuen Institutsteil schaffe das Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration wesentliche Voraussetzungen, um eine Vielzahl von Produkten zu revolutionieren und sie damit zukunftstauglich zu machen für globalisierte hart umkämpfte Märkte.
Der rund 22 Millionen Euro teure Neubau des IZM wird mit rund 17 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Weitere 750 000 Euro finanzieren Freistaat und Bund zu gleichen Teilen. Am Fraunhofer IZM in Chemnitz arbeiten gegenwärtig rund 50 MitarbeiterInnen und Hilfskräfte. Perspektivisch ist ein Ausbau auf 100 MitarbeiterInnen und Hilfskräfte geplant. Das Institut ist eingebunden in den Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik der 1996 gegründet wurde und die Kompetenzen von zehn Fraunhofer-Instituten (plus zwei Gastinstituten) mit mehr als 1.600 Mitarbeitern bündelt.
Das Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration arbeitet an der Entwicklung und Umsetzung neuer Konzepte für den Aufbau hochintegrierter Systeme vor allem für sächsische Mikro- und Nanoelektronikfirmen, sächsische Mikrosystemtechnikfirmen und die sächsische Automobilindustrie. Mit seinen Arbeiten schlägt das Fraunhofer IZM die Brücke zwischen den Mikro- und Nanotechnologien. Der Institutsteil Chemnitz arbeitet eng mit dem Zentrum für Mikrotechnologien und dem Institut für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz zusammen.
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