Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "ErzieherInnenausbildung schrittweise auf Hochschulniveau anheben"
"Es ist wichtig den Forschungsblick auf kindliche Bildungsprozesse zu richten und sich zum Beispiel zu fragen: Wie lernen Kinder? Wie bilden sich Kinder?", so Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange im Vorfeld der Gründung des Kompetenzzentrums "Kindheit in der Forschung - Wissenschaft und Praxis im Dialog" an der Technischen Universität Dresden. Mit der Gründung dieses Kompetenzzentrums gebe die TU Dresden der Kindheitsforschung - die in Deutschland nur an wenigen Standorten vorhanden sei – einen besonderen Schwerpunkt.
31.05.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus"Mit diesem Zentrum erhält der Zusammenhang von Bildung, Erziehung und Betreuung neue Aufmerksamkeit, denn es ist unbestritten Aufgabe unserer Gesellschaft, Kindern ein bedürfnisgerechtes und partizipatives Leben zu ermöglichen", so die Ministerin.
Innerhalb eines Kompetenzzentrums, das sich der "Kindheit" als Forschungsthema widmet, könnten wertvolle Ressourcen einer Universität genutzt werden, um für und mit Kindern zu forschen.
"Ich verspreche mir von der Forschung in dem neu gegründeten Zentrum Impulse, die die Bereitschaft zur Zusammenarbeit aller mit Kindern lebenden, arbeitenden und lernenden Personen und Institutionen befördern", sagte Ministerin Dr. Stange.
Nicht zuletzt sollte auch die Gestaltung neuer forschungsbasierter durchlässiger Aus- und Weiterbildungsstrukturen für Erzieherinnen und Erzieher auf akademischem Niveau davon profitieren. Die Ministerin kündigte in diesem Zusammenhang an, gemeinsam mit den Partnern aus Sozial- und Kultusministerium zu prüfen, die Erzieherinnenausbildung künftig schrittweise auf Hochschulniveau anzuheben.
Die Gründungsveranstaltung beginnt am morgigen Freitag, dem 1. Juni, 9 Uhr an der TU Dresden, Fakultätsgebäude am Weberplatz 5.
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