Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Vorliegender Doppelhaushalt trägt Hochschulvereinbarung Rechnung"
"Mit dem vorliegenden Haushalt konnte allen Festlegungen der Hochschulvereinbarung Rechnung getragen werden", so Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, heute in der Debatte um den Doppelhaushalt 2007/2008 im Sächsischen Landtag. Mit diesem Haushalt seien knapp 45 Prozent der Gesamtausgaben des Ministeriums, mit einem hohen Maß an Flexibilität, den sächsischen Hochschulen verfügbar.
12.12.2006 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDem SMWK stünden in der neuen Förderperiode bis 2013 insgesamt rund 450 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) Mitteln zur Verfügung. "Diese Gelder werden unter anderem für den Hochschulbau und die Infrastruktur der Hochschulen, die Erstausstattung der Berufsakademie und zur Verbesserung der Aus- und Weiterbildung eingesetzt", sagte die Staatsministerin.
Der vorliegende Doppelhaushalt trage darüber hinaus der engen Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen Rechnung. Dazu gehöre auch der Verein für Kernverfahrenstechnik und Analytik (VKTA) in Rossendorf. Das VKTA erhalte für den kontinuierlichen und raschen Rückbau der Kerntechnik in den kommenden Jahren rund 25 Millionen Euro.
Mit dem vorliegenden Doppelhaushalt würde auch die im Koalitionsvertrag vereinbarte Aufstockung der Mittel für die Kulturräume um 10 Millionen Euro pro Jahr umgesetzt. "Darüber hinaus können auch bei der allgemeinen Kunst- und Kulturförderung, der Musikschulförderung, der Förderung zeitgenössischer Kultur und beim Ausbau der Soziokultur Kontinuität gewährleistet und die zahlreichen Angebote insbesondere für Kinder und Jugendliche bewahrt werden", sagte Dr. Eva-Maria Stange.
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