Steigende Studienanfängerzahlen in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-westfälische Hochschulen sind für junge Menschen attraktiv. Zum Sommersemester 2005 haben sich nach aktuellen Erhebungen aus den Hochschulen ca. 12.300 Studienanfänger an einer staatlichen Hochschule in Nordrhein-Westfalen eingeschrieben. Das sind über acht Prozent mehr als im Vorjahr. Damit studieren über 406.000 junge Menschen an diesen 33 Hochschulen.

16.05.2005 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Attraktivität der Hochschulen ist für NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft ein wichtiger Baustein für die Entwicklung des Landes NRW. Kraft: "Wissen ist der Rohstoff unseres Landes. Es ist die wichtigste Grundlage für unsere Zukunft. Wir brauchen mehr gut ausgebildete junge Menschen und zukünftige Forscher, die Innovationen umsetzen und entwickeln."

Die Wissenschaftsministerin deutet die steigende Zahl der Studienanfänger auch als einen Beleg für den Erfolg der Hochschulpolitik in Nordrhein-Westfalen. Kraft: "Bundesweit finden Demonstrationen gegen Studiengebühren statt. Sie sind bei uns nicht nötig. Wir halten daran fest: In NRW gibt es keine Studiengebühren ab dem ersten Semester."

In Nordrhein-Westfalen wurden zum Sommersemester 2004 Studienkonten eingeführt, die ein gebührenfreies Erststudium in der Regelstudienzeit ermöglichen. Kraft:" Studienkonten verbessern den Studienerfolg und verändern die Kultur an unseren Hochschulen, nur intelligenter als mit Studiengebühren ab dem ersten Semester - ohne Schulabgänger vom Studium abzuschrecken."


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