Studienplatzbörse des Wissenschaftsministeriums ist wieder online - freie Studienplätze unter www.studieninfo-bw.de aufgelistet

Das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg hat seine Studienplatzbörse für freie Studienplätze zum Sommersemester 2009 zum zweiten Mal eröffnet. Die Hochschulen haben wieder die Möglichkeit, Studiengänge mit freien Studienplätzen auf der Website www.studieninfo-bw.de einzustellen. Wissenschaftsminister Frankenberg betonte heute in Stuttgart, die baden-württembergische Onlinebörse könne übergangsweise auch bundesweit eingeführt werden, bis die Umwandlung der ZVS in eine Serviceeinrichtung abgeschlossen sei.

11.02.2009 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Frankenberg: "Unser Angebot trägt dazu bei, die Studienangebote der Hochschulen weitestgehend auszuschöpfen. Das hilft den Hochschulen, aber auch den Studienbewerberinnen und -bewerbern. Die Studienplatzbörse ist gut geeignet, den Zeitraum bis zur dringend notwendigen Umwandlung der ZVS in eine Serviceeinrichtung zu überbrücken. Wir sind bereit, eine bundesweite Einführung der Studienplatzbörse zu unterstützen". Andere Bundesländer, aber auch die Hochschulrektorenkonferenz hätten bereits großes Interesse an der vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg entwickelten Studienplatzbörse gezeigt.

Das Wissenschaftsministerium hatte die Studienplatzbörse erstmals zum vergangenen Wintersemester 2008/09 eingeführt. Vergeben wurden dabei mehr als 200 Studienplätze. Die Liste der Studienplatzbörse umfasst sowohl grundständige Studiengänge (Diplom und Bachelor) als auch Masterstudiengänge. Die Zuständigkeit für die Studienplatzvergabe liegt unverändert bei den Hochschulen.

Auf der Internet-Plattform tragen die interessierten Hochschulen ihre Studiengänge mit noch freien Studienplätzen ein. Es handelt sich um Plätze, die wegen Absagen von Studienbewerbern wieder vakant wurden und nun gemäß § 23 der Hochschulvergabeverordnung im Rahmen des sogenannten Losverfahrens, das auf Haupt- und Nachrückverfahren folgt, vergeben werden. Die Hochschulen regeln dieses Verfahren durch Satzung. Interessenten bewerben sich direkt bei der jeweiligen Hochschule - unter Beachtung der jeweiligen Frist und Form.


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