"Studieren – Leben – Karriere": Marketingstrategien der Hochschulen in Sachsen-Anhalt

Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz und die Rektoren der Hochschulen des Landes haben heute eine Vereinbarung zum Thema "Attraktivität und Marketing der Studienbedingungen im Land Sachsen-Anhalt" unterzeichnet. Die Vereinbarung dient der Umsetzung des "Hochschulpaktes 2020", in dem sich die Hochschulen verpflichten, bis 2010 jährlich mindestens 8.765 Studienanfänger im ersten Hochschulsemester zu immatrikulieren. Im Gegenzug stellt der Bund insgesamt 15,782 Millionen Euro zur Verfügung. Der Hochschulpakt zwischen dem Bund und den Ländern reagiert auf den wachsenden Fachkräftebedarf auf dem Arbeitsmarkt und auf die Unausgewogenheit zwischen den geburtenstarken Jahrgängen in den westlichen und den geburtenschwachen Jahrgängen in den und östlichen Bundesländern.

22.08.2008 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

"Um den für die Zukunft notwendigen wissenschaftlichen Nachwuchs zu sichern, wahren wir damit die Chancen der jungen Generation zur Aufnahme eines Studiums, und zwar unabhängig von der kritischen demografischen Situation", so Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz. Durch die Umstellung des Abiturs von 13 auf 12 Schuljahre in den westlichen Bundesländern komme es in den nächsten Jahren durch die doppelten Abiturjahrgänge zu spürbar steigenden Zahlen von Studienberechtigten.

Unter dem Leitbild "Studieren – Leben – Karriere" sind in der gegenseitigen Vereinbarung Eckwerte formuliert, die sich mit der Erhöhung der Attraktivität einer jeden Hochschule in Sachsen-Anhalt und mit deren Marketing beschäftigen. Hierbei kommt es darauf an, dass die Hochschulen des Landes jeweils ihr eigenes Profil entwickeln, ohne ihre gemeinsamen Ziele aus den Augen zu verlieren. Sie sollen, so Minister Olbertz, ihr Marketing sowohl standortbezogen betreiben als auch in standortübergreifenden Aktionen das Studienland Sachsen-Anhalt bekannt machen und um junge Leute werben.

Kultusminister Olbertz bewertet Attraktivitätssteigerung und gutes Marketing an den Hochschulen als einen "wichtigen Weg, trotz der demografischen Situation die Zahl der Studienplätze im Land konstant halten zu können."


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