Südwestdeutsche Hochschulen verteidigen Spitzenplätze im neuen CHE-Ranking - Baden-Württemberg in Forschungsreputation besonders erfolgreich

Die Hochschulen in Baden-Württemberg haben ihre Spitzenplätze im Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erfolgreich verteidigt. Mit diesen Worten kommentierte Wissenschaftsminister Professor Dr. Frankenberg die Ergebnisse der aktuellen Studie, die heute veröffentlicht wurde.

05.05.2009 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Frankenberg: "Der bundesweite und internationale Wettbewerb zwischen den Hochschulen wird härter, daher sind die konstant guten Ergebnisse der Hochschulen im Land besonders erfreulich. Bezogen auf die Forschungsreputation schneiden die Landesuniversitäten bundesweit exzellent ab. Die Universitäten Freiburg, Hohenheim und Konstanz erreichen in Bewertungen der Studiensituation Spitzengruppen. Das ist auch das Ergebnis der guten Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre in Baden-Württemberg."

Das CHE-Hochschulranking ordnet die Leistungen einer Hochschule in einem Fach in eine Spitzen-, Mittel- und Schlussgruppe. Die Studie berücksichtigt insgesamt 31 Fächer; jedes Jahr wird rund ein Drittel des Fächerspektrums neu untersucht. Dieses Jahr waren es die naturwissenschaftlichen und medizinischen Fächer. Erstmals wurde das Fach Sportwissenschaften untersucht. Dabei ist die Universität Tübingen mit drei von fünf Indikatoren in der Spitzengruppe.

Die Universität Heidelberg erreicht die bundesweit besten Ergebnisse im Indikator Forschungsreputation in den Naturwissenschaften. Sie liegt in Biologie, Chemie und Physik in der Spitzengruppe. Karlsruhe hat in Physik und Chemie Plätze ganz vorne erreicht. Freiburg und Tübingen sind in der Biologie-Spitzengruppe vertreten.

Die Qualität der Lehre wurde anhand von zahlreichen Indikatoren wie "Studiensituation insgesamt" und "Betreuung" ermittelt. Besonders erfolgreich war die Universität Freiburg. In der Pharmazie und den Lehramtsstudiengängen Biologie und Sportwissenschaften erreichte Freiburg fast durchweg Spitzenplätze. Der neue Mannheimer Medizinstudiengang der Universität Heidelberg wird in vier von fünf möglichen Kriterien wird der Spitzengruppe zugeordnet. Spitzenplätze erreichten außerdem: Die Universität Ulm bei der Betreuung in den Fächern Biologie, Physik und Zahnmedizin und bei der IT-Infrastruktur in den Fächern Informatik und Mathematik; die beiden Stuttgarter Universitäten im Fachbereich Biologie bei der Betreuung und die Pflegewissenschaften an der Hochschule Esslingen, die in vier Kriterien weit vorne liegen.

Weitere Informationen: ranking.zeit.de/che9/CHE


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