TU Dresden und Wuhan Universität beschließen Zusammenarbeit im Bereich Arbeitsschutz / Arbeitsmedizin

Die Technische Universität Dresden und die Wuhan Universität arbeiten künftig im Bereich Arbeitsschutz/Arbeitsmedizin zusammen. Ein entsprechendes Abkommen zwischen dem Institut für Technische Logistik und Arbeitsschutzsysteme an der TU Dresden und dem Institut für Sozialversicherung an der Wuhan Universität wurde heute während des Besuches der Sächsischen Wissenschaftsministerin, Dr. Eva-Maria Stange, in Wuhan unterzeichnet.

07.05.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

"Wir exportieren damit europäische und internationale Arbeitsschutzstandards in die chinesisches Wirtschaft und leisten einen Beitrag dazu, dass diese in die Produktionsbedingungen des Landes eingehen", sagte heute Staatsministerin Stange in Wuhan. Das heute unterzeichnete Abkommen basiert auf einer Protollerklärung zwischen der Provinzregierung Hubei und der Sächsischen Staatsregierung, die während des Besuches des Sächsischen Wirtschafts- und Arbeitsministers Thomas Jurk im März dieses Jahres unterzeichnet wurde. "Globalisierung der Wirtschaft bedeutet auch die Globalisierung von Sozialstandards, wozu der Arbeitsschutz gehört. Ich habe in China den Eindruck gewonnen, dass großes Interesse an einem intensiven Erfahrungsaustausch besteht. Deshalb finde es gut, dass unsere Bemühungen vom März schon nach so kurzer Zeit Früchte tragen", sagt Jurk heute erfreut in Dresden.

In einem ersten Schritt werden chinesische Studenten und Fachleute der Wuhan Universität nach Dresden kommen und einen Kurs auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes/Arbeitsmedizin besuchen. Geplant ist weiterhin, eine Graduiertenausbildung in China anzubieten.

Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange besucht bis zum 8. Mai die Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hubei, Wuhan. Dabei wird sie von Vertreterinnen und Vertretern sächsischer Hochschulen, Forschungs- und Kultureinrichtungen, darunter Prorektoren der Technischen Universitäten Dresden und Freiberg, begleitet. Der Freistaat Sachsen und die Provinz Hubei sind seit Juni 2007 Partnerregionen.


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