Baden-Württemberg

Über 287 000 Studierende an baden-württembergischen Hochschulen im Wintersemester 2010/11

Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg teilt mit, dass im Wintersemester 2010/11 287 463 Studierende an den Hochschulen des Landes immatrikuliert waren. Das waren gut 4 Prozent mehr als im Vorjahr und über 48 Prozent mehr Studierende als noch vor 10 Jahren.

17.05.2011 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Über die Hälfte (51 Prozent) der Studierenden war an den Universitäten des Landes eingeschrieben, ein starkes Drittel an den Fachhochschulen zusammen mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (fast 38 Prozent) und knapp 8 Prozent an den Pädagogischen Hochschulen. An den Kunsthochschulen sowie an den Verwaltungsfachhochschulen studieren jeweils unter 2 Prozent aller Studierenden.

Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger, also der Studierenden im ersten Hochschulsemester, stieg gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Prozent auf 57 466. Im Vergleich zu den Studienanfängerzahlen von vor 10 Jahren kann ein Anstieg von über 58 Prozent verzeichnet werden. Ohne Berücksichtigung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, die seit 2008 Hochschulstatus hat, wäre ein Anstieg um gut 35 Prozent zu verzeichnen.

Der größte Teil aller Studierenden hat sich für ein Fach aus der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften entschieden (knapp 30 Prozent der Studierenden und etwas unter 33 Prozent der Studienanfänger). Die zweitgrößte Gruppe studiert ein ingenieurwissenschaftliches Studienfach (knapp 21 Prozent der Studierenden und fast 23 Prozent der Studienanfänger).

Die Zahl der Lehramtsstudierenden ist seit dem Vorjahr um fast 3 Prozent auf 34 429 angestiegen. Knapp 71 Prozent von ihnen sind Frauen. Von den 5 465 Studienanfängern in Lehramtsstudiengängen waren sogar 74 Prozent weiblich. In Ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen waren 60 290 Studierende eingeschrieben. Davon waren knapp 20 Prozent weiblich. Die Studienanfängerinnen in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen machten im Wintersemester 2010/11 ebenfalls gut 20 Prozent aus.


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