Universität Bielefeld und Max-Planck-Gesellschaft kooperieren zukünftig enger

Bioenergieforscher des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen und Wissenschaftler der Universität Bielefeld bündeln ihr Fachwissen und forschen zukünftig im Bereich der Biogasgewinnung gemeinsam. Das haben Land, Max-Planck-Gesellschaft, Max-Planck-Institut und Universität Bielefeld in dem heute unterzeichneten Kooperationsvertrag vereinbart. Den Auftakt der langfristig angelegten Zusammenarbeit bildet die Einrichtung einer Selbstständigen Nachwuchsforschergruppe, deren Leiter sowohl in Bremen als auch in Bielefeld forschen und lehren wird.

11.02.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart betonte, die Einrichtung der Max-Planck-Nachwuchsgruppe zeige erneut, dass die Universität Bielefeld mit ihrer ausgewiesenen Forschungsexzellenz ein höchst attraktiver Kooperationspartner sei - sowohl für außeruniversitäre Forschungsinstitute wie auch für die Wirtschaft. "Einige der besten deutschen Wissenschaftler, die in dem jungen aber wachsenden Feld der Umweltbiologie forschen, bündeln hier ihre Kräfte. Das ist ein weiteres starkes Signal für unsere Aufholjagd zu mehr Forschung und Entwicklung in Nordrhein-Westfalen", sagte Pinkwart.

Für den Aufbau der Selbständigen Nachwuchsgruppe stellen in den kommenden fünf Jahren das Land Nordrhein-Westfalen und die Universität insgesamt 1,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Nachwuchsgruppe soll noch im Laufe von 2008 ihre Arbeit aufnehmen.

Mit dem Engagement in Bielefeld hat sich die Max-Planck-Gesellschaft ein weiteres Mal für den Forschungsstandort Nordrhein-Westfalen entschieden: Erst im Juni 2007 ist die Entscheidung für die Ansiedlung des neuen Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln gefallen. Die Max-Planck-Gesellschaft ist neben ihren zwölf Instituten in Nordrhein-Westfalen ebenfalls beteiligt an der lebenswissenschaftlichen Innovationsplattform in Dortmund (seit 2006) und sie betreibt das Forschungszentrum caesar in Bonn (seit 2007).


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