Universität Leipzig präsentiert Vollantrag zum Exzellenzwettbewerb

Die Universität Leipzig präsentiert morgen (5. Juni) - mit dem Antrag zur Graduiertenschule - den ersten ihrer beiden Vollanträge im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder vor der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Wissenschaftsrat in Bonn. "Jetzt heißt es Daumen drücken damit Sachsen weiter im Rennen bleibt", sagte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, im Vorfeld der Präsentation.

04.06.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Die Universität Leipzig konnte sich als einzige sächsische Uni in der zweiten Runde des Exzellenzwettbewerbs mit dem Exzellenzcluster: "Felix Klein Center for Mathematical Sciences and Applications" und der Graduiertenschule "Leipzig School of Natural Sciences – Building with Molecules and Nanoobjects" durchsetzen und die entsprechenden Vollanträge einreichen. Die Graduiertenschule konzentriert sich auf die interdisziplinäre Ausbildung von jungen Naturwissenschaftlern, basierend auf fachübergreifender exzellenter Forschung. Dabei richtet sich die Graduiertenschule an motivierte und exzellente Bewerber aus dem In- und Ausland mit dem Ziel, den fachübergreifenden Austausch in den Naturwissenschaften zu fördern und fundiertes, material- und methodenorientiertes Wissen zu vermitteln. Im Falle des "Felix Klein Centers" (Präsentation vor der DFG am 18. Juni) geht es darum, mathematische Forschung in den exakten Naturwissenschaften zu fördern. Die Antragsteller kommen aus der Mathematik, der theoretischen Physik und der Informatik.

Das Wissenschaftsministerium hatte zuvor die Unterstützung der Vollanträge der Universität Leipzig ausdrücklich zugesagt. Die Ministerin sicherte insbesondere zu, dass der Freistaat - im Falle einer Förderzusage - den 25prozentigen Landesanteil an der Finanzierung der Exzellenzprojekte bereitstellen wird.

Die endgültige Entscheidung fällt der Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrates am 19. Oktober.


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