Universität Potsdam startet neue Forschungsinitiative
Die Universität Potsdam wird federführend erstmals in Deutschland drei großskalige, langfristige Forschungsplattformen aufbauen, sogenannte Biodiversitätsexploratorien. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die ökologische Forschungsinitiative in den kommenden drei Jahren mit rund 8 Millionen Euro.
07.06.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes BrandenburgWissenschaftsstaatssekretär Dr. Johann Komusiewicz lobte den Erfolg der Universität Potsdam bei diesem Forschungsvorhaben: "Das DFG-Projekt unter der Federführung der Universität Potsdam bestätigt erneut die hohe Qualität der Forschung an der größten Universität des Landes Brandenburg."
Geforscht wird im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin (Brandenburg), im Nationalpark Hainich (Thüringen) sowie im geplanten Biosphärenreservat Schäbische Alb (Baden-Württemberg). Ziel ist es, die Beziehungen zwischen den Veränderungen in der Artenvielfalt und der Intensität der Landnutzung sowie die Folgen dieser Veränderungen für Ökosystemprozesse zu untersuchen. So werden beispielsweise Rückschlüsse von der Artenvielfalt auf die genetische Vielfalt und auf die Vielfalt von Nahrungsnetz-Interaktionen erwartet. Darüber hinaus sollen mit dem Projekt verschiedene Teilgebiete der Ökologie zusammengeführt werden, die bisher unabhängig voneinander gearbeitet haben. Auf der Basis dieser Daten sollen künftig Biodiversitätsfunktionen koordiniert erforscht werden.
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