USA-Reise von Innovationsminister Pinkwart und NRW-Wissenschaftlern

Die RWTH Aachen hat mit dem Massachusetts Institute of Technologie (MIT) in Cambridge und der Columbia University in New York Forschungskooperationen im Bereich der Nanowissenschaften verabredet. Der Rektor der RWTH Aachen, Prof. Burkhard Rauhut, vereinbarte dies mit Vertretern der beiden US-Universitäten im Beisein von Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart am Freitag in New York.

16.12.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Die Abkommen sind wichtige Schritte auf unserem Weg, die transatlantischen Wissenschafts- und Technologiebeziehungen auszubauen", sagte Pinkwart. Mit diesem Ziel war der nordrhein-westfälische Innovationsminister in der vergangenen Woche mit einer sechsköpfigen Delegation aus Nordrhein-Westfalen nach Washington und New York gereist. Das Land NRW unterstützt die Kooperationen in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 1,2 Millionen Euro. Forscher am Institut für Halbleitertechnik in Aachen und am Nanostrukturlabor des MIT werden künftig gemeinsam an der kostengünstigen Herstellung extrem kleiner Nanostrukturen arbeiten. Zum Einsatz kommt diese Technologie beispielsweise in den fingernagelgroßen DNA-Chips zur Bestimmung von Genen oder in Mikroreaktoren. Ziel der RWTH-Kooperation mit dem Nano-Stucture-Laoratory der Columbia University ist die Entwicklung einer nächsten Generation von Computerchips, die schneller, leistungsfähiger und energiesparender sind als die heutigen Chips. Das erläuterte der Aachener Nano-Forscher und Institutsleiter Prof. Heinrich Kurz während eines deutsch-amerikanischen Workshops in New York. Die RWTH Aachen möchte mit beiden US-Einrichtungen langfristige Forschungskooperationen etablieren und wird im kommenden Jahr den Austausch von Doktoranden und Wissenschaftlern mit MIT und Columbia beginnen. Beide Kooperationen verbinden Grundlagenforschung und angewandte Forschung, in die die RWTH Aachen auch andere nordrhein-westfälische Hochschulen einbinden werde, sagte Rauhut. Nordrhein-Westfalen nimmt bereits jetzt mit mehr als 300 Professuren, zahlreichen Forschungsinstituten und mehr als 220 Unternehmen im Nano-Mikro-Bereich und zahlreichen weiteren Unternehmen im Bereich der Neuen Werkstoffe im internationalen Vergleich auf dem Gebiet Nano/Mikro/Innovative Werkstoffe eine Spitzenposition ein. Die nordrhein-westfälische Landesregierung wird in den kommenden Jahren zusätzlich 100 Millionen Euro für die Förderung von Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet bereitstellen.


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