VBE sieht Bildungsmonitor kritisch

"Auch der heute vorgestellte Bildungsmonitor bedeutet keine Absolution für die Bundesländer", warnt VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann und kritisiert, das Länderranking basiere auf einem Sammelsurium von quantitativen Kriterien.

20.08.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

"Ungeachtet dessen bestätigt der IW-Bericht die altbekannten Schwachstellen des Bildungssystems", bekräftigt Beckmann. Dies seien zu wenig und für viele Eltern zu teure vorschulische Bildung, zu wenig echte Ganztagsschulen, zu viele Schulabbrecher, zu wenig gemeinsames Lernen von behinderten und nichtbehinderten Schülern sowie der gravierende Lehrermangel.

Beckmann betont weiter: "Pädagogische Verbesserungen sind vor allem durch großen Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer und nicht durch zusätzliche Bildungsinvestitionen erreicht worden. Ebenso haben sich die Arbeitsbedingungen an den Schulen nicht verbessert." ­

Hintergrund: Die Ländervergleichsstudie "Bildungsmonitor" wird seit 2004 im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, deren Hauptfinanzier die Arbeitgeberorganisation Gesamtmetall ist, durchgeführt.


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