Vier Millionen Euro aus Impulsprogramm Baden-Württemberg für Bauprojekt an der Universität Tübingen
Die Universität Tübingen soll vom Land vier Millionen Euro für die Sanierung des Gebäudes der Geowissenschaften in der Hölderlinstraße erhalten. Diese Information überbrachte der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Dietrich Birk, bei seinem Besuch der Universität am 10. Januar. Die Mittel stammen aus dem "Impulsprogramm Baden-Württemberg".
10.01.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg"Durch das Impulsprogramm Baden-Württemberg können Vorhaben verwirklicht werden, die sonst frühestens im Haushalt 2009/2010 zum Zuge gekommen wären. In Tübingen ist damit eine Voraussetzung für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Geowissenschaften geschaffen", sagte Birk.
Der Staatssekretär würdigte das Abschneiden der Universität in der Exzellenzinitiative. "Mit der Förderung des Exzellenzclusters "Interdisciplinary Center for Integrative Neuroscience" wird die exzellente neurowissenschaftliche Forschung in Tübingen gewürdigt und mit rund 6,5 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren zusätzlich gestärkt". Teile des nicht bewilligten Zukunftskonzeptes wolle die Universität im Rahmen einer eigenen Reformagenda umsetzen. Birk: "Die Universität wird sich mit der Reformagenda als Volluniversität neu positionieren. In der ´Universitäts-Allianz Hohenheim-Stuttgart-Tübingen-Ulm´ liegen viele Chancen, die die Universitäten nutzen werden."
Birk informierte sich bei seinem Besuch auch über die räumliche Ausstattung der Universität. In dem aktuellen und dem kommenden Haushalt sind für die Universität Tübingen Baumaßnahmen mit Gesamtbaukosten von rund 150 Mio. Euro vorgesehen. "Das Land unternimmt große Anstrengungen, um die bauliche Situation in Tübingen zu verbessern. Das starke eigene Engagement der Universität in diesem Bereich ist beeindruckend. Durch ihr neues Flächenmanagement kann die Universität ihre Räumlichkeiten effizienter nutzen", so der Staatssekretär.
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