Weichen für weiteren Ausbau der Hochschulen gestellt

Der Wissenschaftsrat hat auf seiner jüngsten Sitzung die Weichen für den weiteren Ausbau der Hochschulen in Brandenburg gestellt. "In seinen Empfehlungen zum Rahmenplan für den Ausbau und Neubau von Hochschulen beurteilte er alle brandenburgischen Anträge positiv", betonte Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka heute in Potsdam.

03.06.2004 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

"Die geprüften und für gut befundenen Planungen des Landes betreffen über die Einzelvorhaben hinaus die gesamte Hochschulplanung des Landes, die mit den Anmeldungen vorgestellt wurde", unterstrich die Ministerin weiter. Die Empfehlungen bilden die Grundlage für die nun noch ausstehenden Finanzierungsentscheidungen von Bund und Ländern.

So empfiehlt der Wissenschaftsrat beispielsweise den Neubau des Verfügungsgebäudes II an der TFH Wildau für den erst im Wintersemester 2003/2004 eingerichteten und stark nachgefragten konsekutiven Studiengang Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik ebenso, wie den dritten Bauabschnitt des Vorhabens der Universität Potsdam "Neubau Verfügungsgebäude Naturwissenschaften" am Universitätskomplex Golm. Mit diesem Vorhaben sollen die Voraussetzungen für den Umzug der Physik an den Standort Golm geschaffen werden. Außerdem in den Empfehlungen enthalten ist das Vorhaben der Universität Potsdam "Interdisziplinäres Drittmittelzentrum der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät in Golm". Dieses Zentrum soll mit Blick auf nationale und internationale Forschungskooperationen die Rolle eines Kernkompetenzzentrums übernehmen.

Für die Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam wurde der Neubau einer Mensa empfohlen. Bisher war im entsprechenden Nutzungskonzept lediglich eine Cafeteria vorgesehen. Auch das Vorhaben der Fakultät 3 der BTU Cottbus "Neubau Energie- und Leichtbauzentrum" wurde positiv bewertet. Mit diesem Bauvorhaben wird der vom Wissenschaftsrat geforderten Prioritätensetzung an der Universität Rechnung getragen. Leichtbauwerkstoffe und Energietechnologie bilden zwei in der Entwicklungsplanung der Hochschule besonders hervorgehobene Lehr- und Forschungsschwerpunkte.

Von Bedeutung ist die Empfehlung des Wissenschaftsrates für den vom Land angemeldeten Bedarf der Hochschulen für die Anschaffung von Großgeräten. Ein Schwerpunkt liegt hier bei der Ausstattung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Ingenieurwissenschaften.

Die endgültige Entscheidung zu den Hochschulbauvorhaben des Landes fällt voraussichtlich im Herbst im Planungsausschuss von Bund und Ländern.


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