Weltkongress Biomechanik

Goppel: "Wissenschaftliches Spitzenereignis über Fächer- und Ländergrenzen hinweg"

28.07.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Die herausragende Bedeutung der Biomechanik als Forschungsgebiet der Zukunft hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel im Vorfeld des 5. Weltkongresses für Biomechanik unterstrichen, den der Minister am Sonntag in München eröffnen wird. Goppel: "Zum 5. Weltkongresses für Biomechanik werden die weltweit führenden und renommiertesten Experten im Bereich der Biomechanik aus über 40 Ländern erwartet. Das ist ein wissenschaftliches Spitzenereignis." Die Biomechanik sei ein sehr weit gespanntes und interdisziplinäres Forschungsgebiet, von der künftig Innovationen vor allem für den medizinischen Fortschritt erwartet würden. "Fachärzte, Biologen, Biochemiker, Biophysiker, Biorheologen, Ingenieure und Informatiker können über die Disziplinen und Kontinente hinweg neueste Forschungserkenntnisse austauschen und ein globales Netzwerk spannen", so der Minister. Die Vernetzung innerhalb der Hochschulen und über Hochschulgrenzen hinweg sei in den meisten Bereichen Voraussetzung für erfolgreiches Forschen sowie die Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Praxis. Goppel unterstrich, dass letztes Ziel jeder Forschung die konkrete Anwendung als Nutzen für den Menschen sei. Dass Bayern zu den führenden biotechnologischen Standorten in Europa gehöre, liege auch an der erfolgreichen Vernetzung von Hochschulen und Unternehmen.

Der 5. Weltkongress für Biomechanik findet vom 29. Juli bis 4. August in München statt und wird vom Institut für Biotechnik e.V. zusammen mit der Universität München, der Technischen Universität München und der Fachhochschule München ausgerichtet. Die internationale Veranstaltung wird im Rhythmus von vier Jahren in nordamerikanischen, asiatischen und europäischen Ländern ausgerichtet und kommt folglich nur alle zwölf Jahre nach Europa. Es werden die neuesten medizinischen und technischen Entwicklungen aus der Orthopädie, Herz- und Neurochirurgie, Zell- und Gentechnologie und den künstlichen Organen vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Sportmedizin, Unfallforschung und Rehabilitation.


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