Weniger Studenten in Deutschland
(bikl/idw) Fast 54 000 oder 3% weniger Studierende als im Vorjahr wurden jetzt an den Hochschulen in Deutschland gezählt. Insgesamt, so berichtet das Statistische Bundesamt, sind 1,966 Mill. Studierende an den deutschen Hochschulen eingeschrieben.
29.11.2004 ArtikelBesonders stark sind die Studierendenzahlen an den Universitäten in Nordrhein-Westfalen (- 66 000 oder - 16%) und Hessen (- 17 000 oder - 14%) zurückgegangen. Diese Bundesländer haben zum Sommersemester 2004 Studiengebühren für Langzeitstudierende eingeführt.
Aber auch die Zahl der Studienanfänger ist gesunken. Sie betrug im Studienjahr 2004 (Sommersemester 2004 und Wintersemester 2004/2005) rund 356 000 oder 6% weniger als im Vorjahr. Unter den Erstsemestern sind knapp 174 000 Frauen. Dies entspricht einem Frauenanteil von 48,8%.
Damit liegt der Anteil der Studienanfänger an der gleichaltrigen Bevölkerung für das Studienjahr 2004 bei 37,3%. Im Vorjahr hatte sie noch 38,9% betragen. Erstmals seit der Vereinigung Deutschlands ist die Studienanfängerquote rückläufig.
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