Exzellenzinitiative

"Wichtige Hürde in zweiter Phase der Exzellenzinitiative überwunden"

Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann hat der Technischen Universität Darmstadt (TUD) zu ihrem Erfolg in der zweiten Runde des Bund-Länder-Programms Exzellenzinitiative gratuliert: „Die TUD hat damit eine wichtige Hürde in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative überwunden.“ Das wissenschaftliche Entscheidungsgremium – die Gemeinsame Kommission aus Fachkommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Strategiekommission des Wissenschaftsrats (WR) – hat heute die Projektskizzen zur Vollantragstellung bis September 2011 ausgewählt.

02.03.2011 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Dabei ist die TUD mit dem Projekt eines Exzellenzclusters „TAIFUN – Tailored Functionality in Ceramic Materials“ und der geplanten Graduiertenschule für Energiewissenschaft und Energietechnik vertreten.

Wie in der erste Phase der Exzellenzwettbewerbs eröffnet auch die neue Phase die Möglichkeit der Bewerbung auf die drei Förderlinien: Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung, Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Zukunftskonzepte, in deren Rahmen ganze Universitäten den projektbezogenen Ausbau ihrer Spitzenforschung vorantreiben können.

Gleichzeitig äußerte sich Ministerin Kühne-Hörmann enttäuscht darüber, dass die anderen Universitäten des Landes in dieser Wettbewerbsrunde leer ausgegangen sind. Die Hochschulen hatten sich mit jeweils sieben Skizzen für Exzellenzcluster und Graduiertenschulen beworben. Drei der fünf Universitäten hatten jeweils eine Skizze für ein Zukunftskonzept vorgelegt. Bundesweit gab es insgesamt 227 Projektskizzen, von denen die Kommission 59 zur Vollantragstellung ausgewählt hat.

Das Exzellenzcluster „TAIFUN – Tailored Functionality in Ceramic Materials“ soll Konzepte entwickeln, um neuartige funktionelle Keramiken und Bauteile für vier Forschungsgebiete maß zu schneidern. Ziel der Graduiertenschule für Energiewissenschaft und Energietechnik ist die multidisziplinäre Ausbildung leitender Energie-Ingenieure der neuen Generation, die natur- und ingenieurwissenschaftlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Verantwortungen durch einen interdisziplinären Ansatz gerecht werden.

Aus der ersten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder werden in Hessen bereits sechs Exzellenprojekte mit einem Fördervolumen von insgesamt 114,6 Millionen Euro im Zeitraum von 2006 bis 2012 unterstützt.

Dabei handelt es sich um das Exzellenzcluster „Cardio-Pulmonary System“ auf dem Gebiet der Herz-Lungen-Forschung (Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Gießen und Frankfurt), das Exzellenzcluster Makromolekulare Komplexe (Universität Frankfurt), das Exzellenzcluster „Smart Interfaces – Intelligente Grenzflächen“ (TUD), das geisteswissenschaftliche Exzellenzcluster Normative Ordnungen (Universität Frankfurt), die Graduiertenschule „Graduate School of Computational Engineering” (TUD) und die Graduiertenschule “International Graduate Centre for the Study of Culture” (Universität Gießen). Diese sechs bereits geförderten hessischen Exzellenzprojekte werden zum 1. September 2011 ebenfalls Anträge auf Weiterförderung in der zweiten Programmphase stellen.

Die endgültige Entscheidung über die zur Förderung ausgewählten Projekte fällt der Bewilligungsausschuss im Juni 2012. In ihm beschließen die genannte Gemeinsame Kommission und die für Wissenschaft und Forschung zuständigen Ministerinnen und Minister aus Bund und Ländern auf Vorschlag der Kommission, welche Hochschulen mit welchen Projekten gefördert werden. Förderbeginn ist dann der 1. November 2012.


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