Wissenschaftsminister Heubisch betont Bedeutung der Begabtenförderung

Besonders begabte Studierende passgenau und nachhaltig zu fördern ist dem Freistaat Bayern ein wichtiges Anliegen. Deswegen investiert er bereits seit über 40 Jahren in eine staatliche Begabtenförderung im Hochschulbereich. Dies betont Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch anlässlich des Neujahrsempfangs für die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Max Weber-Programms am morgigen Samstag.

09.01.2009 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Mein Ziel ist es, jeden einzelnen jungen Menschen so zu fördern, dass er sein Potenzial voll entfalten kann", erklärt der Minister. "Hierzu brauchen wir auch eine spezielle Förderung der Besten". Der Blick über den eigenen Tellerrand und für das Ganze - diese Fähigkeiten seien gerade in Führungspositionen mit weitreichenden Entscheidungsbefugnissen und Verantwortlichkeiten zusätzlich zu hervorragenden fachlichen Qualifikationen gefragt. Mit dem Max Weber-Programm stehe hierfür ein ausgezeichnetes Förderinstrument zur Verfügung. "Mit seinem breit gefächerten Angebot hat sich das Programm einer ganzheitlichen fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung seiner Stipendiatinnen und Stipendiaten verschrieben", so der Minister weiter.

Das im Jahr 2005 aufgelegte Max Weber-Programm richtet sich an besonders begabte Studierende an bayerischen Hochschulen und zielt auf fachliche wie persönlichkeitsbildende Förderung. Den Stipendiatinnen und Stipendiaten wird neben ihrem Hochschulstudium ein breit gefächertes Zusatzangebot wie Sommerakademien, wissenschaftliche Kollegs, Softskill-Seminare und Sprachkurse eröffnet. Zudem erhalten sie eine Bildungspauschale in Höhe von 480 Euro pro Semester, auch eine finanzielle Förderung von Auslandsvorhaben ist möglich. Das Programm basiert auf dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz (BayEFG). Die Durchführung hat der Freistaat Bayern der Studienstiftung des deutschen Volkes übertragen.


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