Bayern

Wissenschaftsminister Heubisch stellt Spitzenposition Bayerns im Forschungsbereich heraus

Der Europäische Forschungsrat (EFR) sieht in den starren Hierarchien an deutschen Universitäten eine Bremse für die nationale Forschung. Die Präsidentin des EFR, Helga Nowotny, mahnt an, dass viele junge Spitzenforscher lieber ins Ausland wechseln würden, da sie dort mehr Freiheiten hätten.

01.03.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Wissenschaftsminister Heubisch betont: "Im vergangenen Jahr hat der Europäische Forschungsrat an zwölf Spitzenforscher in Bayern den renommierten "Advanced Grant" und an 15 junge Spitzenforscher den "Starting Grant" verliehen. Das zeigt doch die gute Ausgangslage an den bayerischen Hochschulen und die Attraktivität des Standorts für Nachwuchswissenschaftler."

Auch im Bereich der außeruniversitären Forschung war Bayern im vergangenen Jahr sehr erfolgreich. So waren die Max-Planck-Gesellschaft mit fünf in Bayern ansässigen Instituten und das Helmholtz Zentrum München erfolgreich. "Der Freistaat hat in diesem internationalen Wettbewerb hervorragend abgeschnitten. Gleich ein dutzendmal ging allein das wichtigste europäische Wissenschaftsstipendium nach Bayern. All dies zeigt, dass sich Bayern als ein attraktiver Standort für Spitzenforschung positioniert hat. Mit der Stärkung von Wissenschaft und Forschung wollen wir die Spitzenstellung Bayerns im weltweiten Wettbewerb weiter ausbauen und attraktive Arbeitsplätze sichern und schaffen. Auch die Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft und der damit verbundene Austausch zwischen Forschung und praktischer Anwendung in den Unternehmen sichern dem Standort Bayern enorme Wettbewerbsvorteile gerade im nationalen Vergleich. Der Freistaat Bayern setzt auch in der Zukunft alles daran, Forschungspersönlichkeiten aus dem In- und Ausland optimale Rahmenbedingungen zu bieten", so Heubisch abschließend.


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