Wissenschaftsminister Jürgen Schreier: Die Informatik-Graduiertenschule und das Informatik-Exzellenzcluster kommen in die Hauptrunde
Wissenschaftsminister Jürgen Schreier hat der Universität des Saarlandes gratuliert. Das Informatik Forscherteam hat mit seinen beiden Anträgen die zweite und entscheidende Auswahlrunde bei der Exzellenzinitiative erreicht.
12.01.2007 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur SaarlandDie Endrundenteilnehmer hat der Bewilligungsausschuss von Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) und Wissenschaftsrat heute mitgeteilt. Im Oktober 2007 wird endgültig darüber entschieden, ob das Informatik-Cluster und die Graduiertenschule im Rahmen der Exzellenz "Initiative von Bund und Ländern gefördert wird. Es geht dabei um Forschungsmittel bis zu 6 Mio. Euro jährlich fünf Jahre lang und bis zu jährlich 1 Millionen für die Graduiertenschulen. Im Erfolgsfall wird das Land weitere 25 Prozent der Fördersumme zufinanzieren.
Wissenschaftsminister Jürgen Schreier: "Ein guter Start ins Neue Jahr für die Universität des Saarlandes und ihre wissenschaftlichen Partner. Ich drücke den Wissenschaftlern die Daumen, dass sich ihre Anträge sich auch im Hauptfeld behaupten können.“
An dem Informatik-Exzellenzcluster "Multimodal Computing und Interaction” und an Saarbrücken Graduate School of Computer Science sind außer der Informatik und der Computerlinguistik auch das Max-Planck Institut für Informatik (MPII), das Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das Max-Planck Institut für Softwaresysteme (MPI-SWS) beteiligt.
"Die Vielzahl der hervorragenden Wissenschaftler sowie die guten Rahmenbedingungen bieten alle Voraussetzungen, dass sich das Exzellenzcluster zu einem international beachteten Leuchtturm deutscher Wissenschaft auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien entwickelt“, betont Wissenschaftsminister Jürgen Schreier.
Die Universität des Saarlandes war darüber hinaus mit einem weiteren Antrag für ein Exzellencluster im Bereich Medizin sowie zwei Anträgen zu Graduiertenschulen (Bereich Naturwissenschaften/Medizin und der Deutschland-Frankreich Forschung) am Start. Auch den Wissenschaftlern, deren Anträge nicht weitergekommen sind, dankt der Minister für Ihr großes Engagement. Ihre Arbeit sei sicher nicht umsonst gewesen. Sie hätten jetzt immer noch die Möglichkeit sich mit adaptierten bei der DFG auf Zuförderung als Sonderforschungsbereich oder als Graduiertenkolleg zu bewerben, so der Minister.
Mit der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder soll bis 2011 durch die Einrichtung von rund 40 Graduiertenschulen für Nachwuchswissenschaftler, etwa 30 Exzellenzclustern sowie die Entwicklung von einigen Eliteuniversitäten der Aufbau international anerkannter Spitzenforschung an deutschen Universitäten gefördert werden.
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