Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Bestehende Forschungsqualität der sächsischen Universitäten weiter steigern helfen"
Die vier sächsischen Universitäten in Chemnitz, Dresden, Freiberg und Leipzig haben bis heute Mittag 12 Uhr (Antragsschluss) insgesamt 13 Antragsskizzen mit förderungswürdigen Forschungsprojekten im Rahmen der sächsischen Landesexzellenzinitiative eingereicht. Darüber informiert Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange.
29.10.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus"Die eingereichten Skizzen konzentrieren sich auf Forschungskomplexe, die das Potenzial besitzen, in kurzer Zeit international anerkannte Spitzenpositionen einzunehmen und einen wichtigen Beitrag für die künftige Entwicklung der regionalen Wirtschaft zu leisten." Ein solcher qualitativer Sprung sei vor allem in den Bereichen Mikro-, Opto- und Nanotechnologie sowie Biotechnologie und Biomedizin, Energie- und Umwelttechnologien und in den Materialwissenschaften zu erwarten.
Die Universitäten hätten bei der Formulierung ihrer Antragsskizzen auf bereits heute ausgeprägte Leistungsfähigkeit auf diesen Forschungsgebieten geachtet, so Dr. Eva-Maria Stange. Ziel der Landesexzellenzinitiative sei es, diese bestehende Forschungsqualität sächsischen Universitäten weiter steigern zu helfen. Dazu müssten die Forschungsinfrastruktur sowie die Bedingungen für die Gewinnung international herausragender Wissenschaftler/innen verbessert werden.
Innerhalb der Landesexzellenzinitiative soll den Forschungskomplexen eine zentrale Rolle zukommen. Diese beinhalten als Hauptbaustein ein Spitzentechnologiecluster das ergänzt wird mit Maßnahmen, die vorrangig auf die Entwicklung der für den jeweiligen Forschungskomplex substanziellen Wissenschaftsgebiete ausgerichtet sein müssen.
Die Ministerin verwies in diesem Zusammenhang auf das wettbewerbliche Verfahren der Landesexzellenzinitiative mit einer Begutachtung nach wissenschaftlichen Kriterien. Die eingereichten Antragsskizzen werden bis zum Jahresende durch Fachgutachter und eine Jury begutachtet. Bis Anfang Februar werden die ausgewählten Antragsteller aufgefordert, ihre Vollanträge einzureichen. "Im Sommer 2008 fällt die Entscheidung, welche Forschungskomplexe tatsächlich gefördert werden", so die Ministerin.
"Die sächsischen Universitäten und deren Kooperationspartner in Wissenschaft und Wirtschaft brauchen unsere Unterstützung, um mit den anerkannten Spitzenuniversitäten national und international konkurrenzfähig zu sein", sagte Dr. Eva-Maria Stange. Im Rahmen der Landesexzellenzinitiative stehen insgesamt bis 2013 (Ende der EFRE Förderperiode) mindestens rund 160 Millionen Euro (rund 26 Millionen Euro pro Jahr) aus EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und Landesmitteln zur Verfügung.
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