Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Neues Gesetz stärkt Eigenverantwortung der Berufsakademie"
"Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Sachsen ist es wichtig, die Berufsakademie als Fachkräftegenerator der sächsischen Wirtschaft zu stärken", unterstrich Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, heute im Sächsischen Landtag. Der Landtag hatte zuvor eine Änderung des sächsischen Berufsakademiegesetzes beschlossen.
09.07.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDamit werde der Bachelorabschluss als Regelabschluss an der Berufsakademie Sachsen verankert. Dies sei ein entscheidender Schritt zur Stärkung der sächsischen Berufsakademie mit ihren 7 Standorten. "Mit dieser Gesetzesänderung haben die Absolventen der Berufsakademie über ihre hervorragende Startposition bei der Jobsuche hinaus auch hervorragende Möglichkeiten der Weiterentwicklung, beispielsweise durch Aufnahme eines Masterstudiums an einer Universität", so die Ministerin.
Die Umstellung zum Bachelor bedeute dabei nicht, einfach ein neues Etikett auf alte Schläuche zu kleben, so die Ministerin. Vielmehr ginge es bei der Novelle um eine komplette Neuorganisation des Studiums mit neuer Studien- und Prüfungsordnung. Neu sei auch, dass diese Studien- und Prüfungsordnungen künftig von der Berufsakademie selbst genehmigt würden. "Damit wird auch die Eigenverantwortung der Berufsakademie analog zu den Hochschulen erhöht", so die Ministerin.
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