Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Soliden Ausbau der Studienangebote absichern"

"Wer in die Berufsakademie investiert, investiert nicht nur in gute Bildung, sondern auch in die Zukunft der sächsischen Wirtschaft. Daher werden wir perspektivisch einen soliden Ausbau der Studienangebote absichern", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute vor Vertretern der sächsischen Berufsakademie in Lampertswalde.

27.06.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Die Ministerin, die an der Beratung des Kollegiums (oberstes Kontrollgremium) der Berufsakademie Sachsen teilgenommen hatte, versprach gleichzeitig, nach der Sommerpause eine Novelle des sächsischen Berufsakademiegesetzes vorzulegen und damit den dreijährigen Bachelor gesetzlich verbindlich zu verankern. "Damit sind die Absolventen und Absolventinnen der Berufsakademie den Bachelor - AbsolventInnen der Hochschulen gleichgestellt."

Viele regional ansässige Unternehmen, die als Praxispartner direkt an der Ausbildung beteiligt seien, deckten ihren Fachkräftebedarf aus den Absolventinnen und Absolventen der Studienakademien. Wer, vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, den zunehmenden Bedarf an Fachkräften erkannt habe, dem müsse daran gelegen sein, gerade die Berufsakademie in Sachsen zu stärken, so Ministerin Dr. Stange.

Im Doppelhaushalt 2007/2008 sind für die Berufsakademie Sachsen rund 34 Millionen Euro an Landeszuschüssen eingestellt. Zusätzlich erhalten die Studienakademien rund vier Millionen Euro EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) Mittel für Investitionen.

Die Berufsakademie Sachsen mit ihren sieben Studienakademiestandorten in Dresden, Leipzig, Riesa, Breitenbrunn, Bautzen, Glauchau und Plauen hatte 2006 cirka 4.600 Studentinnen und Studenten und somit 1000 Studierende mehr als noch 1998.


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