Wissenschaftsministerin eröffnet Tagung der naturwissenschaftlich-medizinischen Gesellschaft - Leopoldina
"Die Strahlenforschung hat im Freistaat Sachsen eine lange wissenschaftliche Tradition. Die Kompetenzen auf diesem Gebiet werden seit 1990 in besonderer Weise weiterentwickelt", sagte Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute, zur Eröffnung des Symposiums der naturwissenschaftlich-medizinischen Gesellschaft Leopoldina n Leipzig. Die Tagung widmet sich dem Thema "Strahlenforschung und Strahlenanwendung in Deutschland – Perspektiven bis zum Jahr 2020".
13.04.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusSie halte es für außerordentlich wichtig, so die Ministerin, dass die Leopoldina auf ihrer Tagung Strahlenanwendung und Strahlenforschung nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht betrachte, sondern den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit zu beleben suche. "Ich bin überzeugt davon, dass der Wahrnehmung einer Bedrohung durch Strahlung, am besten mit wissenschaftlich seriös begründeten Argumenten, begegnet werden kann. Dazu ist ein offener und vertrauensvoller Dialog erforderlich."
Sachsen könne auf viele Beispiele erfolgreicher Strahlenforschung verweisen, die bei der 1652 gegründeten Akademie Leopoldina ihre Wurzeln haben und mit Namen wie Carl Gustav Carus eng verbunden sind, so die Ministerin. So seien das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und das Forschungszentrum Dresden - Rossendorf zwei kompetente Mitglieder in dem kürzlich von der Bundesregierung gegründeten Kompetenzverbund Strahlenforschung. "Die Idee, die Erkenntnisse der Strahlenforschung in der Medizin einzusetzen, ist Gegenstand des vom Bund und dem Freistaat Sachsen geförderten Zentrums für Innovationskompetenz "OncoRay - Medizinische Strahlenforschung in der Onkologie"", unterstrich Dr. Eva-Maria Stange die Bedeutung des Zentrums, das sich international an vorderer Position etabliert habe.
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