Wissenschaftsministerin fordert sächsische Unternehmen und Hochschulen auf stärker zu kooperieren
"Nur durch eine enge Kooperation von Hochschulen und Unternehmen bei der Vermittlung von Absolventen kann dem drohenden Fachkräftemangel in Sachsen der Boden entzogen werden", so Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange. Sie forderte Sachsens Unternehmen und Hochschulen auf, sich besser zu vernetzen und enger zusammenzuarbeiten.
29.07.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusBis 2020 fehlten allein im Freistaat fast 25.000 Akademiker. Besonders betroffen seien dabei die Bereiche Maschinenbau, IT und Elektrotechnik. Unternehmen dieser Bereiche müssten sich besonders intensiv um akademischen Nachwuchs bemühen. Engagierten Studierenden müsse die Suche nach einem Praktikumsplatz erleichtert werden. "Viel zu oft werden Interessenten abgewiesen." Bachelor- und Diplomarbeiten sollten häufiger durch Unternehmen für deren Forschung und Entwicklung genutzt und damit junge Akademiker an das Unternehmen gebunden werden. "Wer will, dass gut ausgebildete Ingenieure in Sachsen bleiben, muss ihnen frühzeitig eine Perspektive geben. Investitionen in Stipendien, Büchergeld, Praktikumsplätze und Jobbörsen sind heute notwendig, wenn morgen nicht die Innovation im Betrieb stocken soll."
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