Wissenschaftsministerin ruft Hochschulen und Unternehmen auf, sich am ESF-Programm "Hochschule und Forschung" zu beteiligen
"In der laufenden ESF-Förderperiode werden bis 2013 im Programm ´Hochschule und Forschung`Vorhaben der sächsischen Hochschulen mit 120 Millionen Euro gefördert", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin, Dr. Eva-Maria Stange, heute im Umfeld des 1. Industrie-Partner-Programms der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Dresden. Sie appellierte vor diesem Hintergrund an die sächsischen Hochschulen und die Berufsakademie Sachsen , sich noch stärker als bisher an diesem Programm zu beteiligen. "Die Hochschulen müssen jetzt ihre Chance erkennen", sagte die Ministerin.
30.09.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDas Programm biete hervorragende Möglichkeiten, hoch qualifizierte Absolventen, die dringend für die sächsische Wirtschaft gebraucht würden, mittels verschiedener Förderprogramme im Land zu halten. So werden beispielsweise Projekte von Nachwuchsforschergruppen gefördert, bei denen es insbesondere um die Bildung von Netzwerken zwischen sächsischen Hochschulen und Unternehmen gehe. Ziel sei, wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst schnell in die praktische Umsetzung zu überführen. Darüber hinaus würden u.a. Industriepromotionen, Mentoringnetzwerke, Kompetenzschulen oder Forschungsnetzwerke gefördert.
Des Weiteren können beispielsweise Vorhaben gefördert werden, die Hochschulabsolventen bei der Planung und Gestaltung ihrer weiteren Karriere helfen und den Übergang vom Studium zum Job erleichtern. "Mit der Einrichtung von Career-Services können die Hochschulen ihren Studierenden und Absolventen bessere Chancen für eine spätere Berufstätigkeit im Freistaat Sachsen aufzeigen. So wird es noch besser gelingen, die Brücke zwischen Hochschule und Wirtschaft zu schlagen und jungen Absolventinnen und Absolventen Unterstützung und Orientierung zu geben", sagted die Ministerin.
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