Wissenschaftsrat empfiehlt die Aufnahme des Deutschen Rheumaforschungszentrums Berlin in die Bund-Länder-Finanzierung
Auf seiner Sitzung vom 26. bis 28. Mai 2004 in Merseburg hat der Wissenschaftsrat seine Stellungnahme zum Deutschen Rheumaforschungszentrum Berlin (DRFZ) verabschiedet: Er empfiehlt, das Berliner Institut in die Gemeinschaftsfinanzierung von Bund und Ländern zu überführen.
02.06.2004 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin (bis 11/06)Gegründet wurde das DRFZ 1988 als Stiftung Bürgerlichen Rechts vom Land Berlin und der Immanuel-Krankenhaus GmbH mit der Aufgabe , Forschung auf dem Gebiet rheumatischer Erkrankungen zu betreiben. Berlin hat seinerzeit auf die seit langem bestehenden Defizite in der Rheumatologie reagiert und ein auf diesem Gebiet bis heute einzigartiges Institut in Deutschland geschaffen. Seit dem Jahr 2000 arbeitet das DRFZ in einem gemeinsamen Institutsgebäude mit dem Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie auf dem Gelände der Charité.
Der Wissenschaftsrat kommt in seinem Gutachten zu dem Ergebnis, dass das Institut sehr gute Forschung leistet und national und international anerkannt ist. Er stuft die wissenschaftliche Arbeit als überregional bedeutsam ein und bestätigt ein hohes gesamtstaatliches Interesse an der Förderung des Instituts.
Damit sind die Voraussetzungen für eine Entscheidung der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) über die Aufnahme des Berliner Instituts in die Gemeinschaftsfinanzierung gegeben.
Senator Flierl: "Das Deutsche Rheumaforschungszentrum ist eines der wenigen Forschungseinrichtungen, die vom Land Berlin allein getragen werden. Wir haben - trotz Haushaltsnotlage - an der Finanzierung stets festgehalten. Die Bewertung des Wissenschaftsrates bestätigt die Exzellenz der am Institut geleisteten Forschung. Eine Aufnahme in die Gemeinschaftsfinanzierung würde nicht nur das Land finanziell entlasten, sondern entspräche auch der nationalen Bedeutung des Forschungsgegenstandes."
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