Wissenschaftssenator Thomas Flierl:
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung darf das Bologna-Kompetenzzentrum bis zum Jahr 2007 mit 4,4 Mio. Euro fördern. Das Land Hessen hatte dagegen einen Eilantrag vor dem Bundesverfassungsgericht gestellt, das den Antrag abgelehnt hat.
13.04.2005 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin (bis 11/06)Die Berliner Senatswissenschaftsverwaltung hatte in einer Stellungnahme beim Bundesverfassungsgericht ihr Unverständnis über die Vorgehensweise von Hessen geäußert.
Das Bologna-Kompetenzzentrum bei der Hochschulrektorenkonferenz hatte in einem Wettbewerbsverfahren 20 Hochschulen ausgewählt, die einen Experten oder Expertin zur Unterstützung des Bologna-Prozesses an den Hochschulen erhalten sollten. Es hatten sich 180 Hochschulen beworben. Von 20 auszuwählenden Hochschulen haben zwei Berliner Universitäten den Zuschlag erhalten.
Wissenschaftssenator Thomas Flierl: "Ich bin erleichtert, dass dieser Beschluss für die Hochschulen ausgefallen und Hessen damit gescheitert ist, alle Länder in 'Geiselhaft' zu nehmen. Die Freie Universität und die Universität der Künste sind im Wettbewerb ausgewählt worden und können jetzt jeweils einen Bologna-Experten oder Expertin auswählen. Ich habe gerade in den Hochschulverträgen ehrgeizige Ziele verhandelt. Wir haben vereinbart, dass alle anderen Studiengänge in Berlin spätestens zum 30.09.2007 zugunsten konsekutiver Studiengänge aufgehoben werden, die gesamte Umstellung auf die gestufte Studienstruktur soll bis 2009 abgeschlossen sein. Hilfe bei dieser Umstellung ist sehr erwünscht."
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