Zöllner: Exzellenzinitiative von Bund und Ländern nicht in Frage stellen

Angesichts der Diskussionen in der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz warnen die Wissenschaftsminister der SPD-geführten Länder davor, aus sachfremden, allgemein-politischen Gründen heraus die Initiative zur Spitzenförderung zu gefährden.

17.06.2004 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Rheinland-Pfalz (bis 11/06)

"Wir sollten vielmehr die im Grundsatz zwischen Ministern des Bundes und der Länder erzielte Verständigung hinsichtlich einer Exzellenzinitiative zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen zügig umsetzen", sagte der Koordinator der SPD-Länder in bildungs- und wissenschaftspolitischen Fragen, der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Professor Dr. E. Jürgen Zöllner.

Seiner Meinung nach wäre es fatal, wenn die Chance ungenutzt bliebe, durch zusätzliche Fördermittel in beträchtlicher Höhe das deutsche Hochschulsystem in seiner Breite weiterzuentwickeln und Spitzenleistungen zu fördern. Über die finanziellen Aspekte hinaus sei mit der Initiative eine Weiterentwicklung von Strukturen verbunden, die den Wissenschaften und der akademischen Ausbildung insgesamt zugute kämen. Die Entscheidung zu verschieben auf einen Zeitpunkt nach einer Verständigung über die Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung würde bedeuten, sie auf den Sankt-Nimmerleinstag zu vertagen.

"Die Eckpunkte, auf die wir Wissenschaftsminister uns zuletzt vor wenigen Tagen einvernehmlich verständigt haben, sind zielführend. Es gibt in meinen Augen nicht den geringsten Grund, daran zu rütteln und damit die gesamte Initiative zu gefährden", sagte Zöllner im Namen seiner SPD-Kollegen.

Richtig sei, dass noch Feinheiten besprochen werden müssten. "Ich kann aber nicht erkennen, dass es dabei Probleme gibt", so Zöllner.


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