Zöllner: Fraunhofer-Gesellschaft nutzt Kompetenz der TU Kaiserslautern
An der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern ist eine Fraunhofer-Projektgruppe gegründet worden, die sich mit der Nutzung von Terahertz-Wellen befasst. Ziel der Forschungsarbeiten, die unter der Leitung von Professor Dr. René Beigang stehen, ist es, marktfähige Lösungen für die Industrie zu entwickeln - beispielsweise im Bereich der Qualitätsprüfung, Medizin- und Sicherheitstechnik.
10.05.2005 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Rheinland-Pfalz (bis 11/06)"Es spricht für das Renommee der TU Kaiserslautern, dass die Fraunhofer-Gesellschaft eine solch wichtige Projektgruppe dort ansiedelt", freute sich Professor Dr. E. Jürgen Zöllner, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur. Das vorhandene Know-how und die Forschungskompetenz der Kaiserslauterer Hochschule auf den Gebieten der Laserphysik und modernen Optik hätten die höchst erfreuliche Entscheidung der Fraunhofer-Gesellschaft sicherlich entscheidend mitbestimmt.
Zöllner verwies darauf, dass es in Deutschland bislang nur einzelne Arbeitsgruppen an Universitäten gebe, die sich mit diesem innovativen Forschungszweig befassten. Der Nachholbedarf sei immens. "Ich freue mich deshalb sehr, dass wir in Rheinland-Pfalz dazu einen wichtigen Beitrag leisten", sagte der Minister.
Die Erzeugung und Nutzung von Terahertz-Wellen - einer energiearmen Strahlung, die Papier, Kleidung, Mauerwerk, Kunststoff und Keramik problemlos durchdringe, ohne den Menschen zu schädigen - sei nach Expertenmeinung eine der Zukunftstechnologien. Physiker in Japan und den USA arbeiteten beispielsweise an Terahertz-Geräten, die bei der Personenkontrolle auf Flughäfen eingesetzt werden können, um Sprengstoff oder Waffen aufzuspüren, oder die biologische Waffen in Briefen und Paketen ausfindig machen sollen.
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