„Advanced Grants“

Zwölf europäische "Advanced Grants" für Spitzenforscher an bayerischen Universitäten vergeben

Zwölf Spitzenforscher an bayerischen Universitäten erhalten in der dritten Antragsrunde den renommierten "Advanced Grant" des Europäischen Forschungsrates (ERC).

25.01.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Der "Advanced Grant" ist die höchstrangige Forschungsförderung der Europäischen Union. Sie wird für innovative Projekte anerkannter Wissenschaftler, die in Europa forschen, vergeben. Jeder ausgezeichnete Wissenschaftler erhält über die nächsten fünf Jahre hinweg bis zu 3,5 Millionen Euro für das vorgeschlagene Forschungsprojekt.

Der ERC hat in der dritten Ausschreibungsrunde über 660 Millionen Euro für 294 Projekte bereitgestellt. 52 dieser Forschungsvorhaben werden an deutschen Forschungseinrichtungen durchgeführt; sie verteilen sich auf 35 universitäre und 17 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Zwölf der insgesamt 35 geförderten Forschungsprojekte an deutschen Hochschulen werden an bayerischen Universitäten durchgeführt. Bayern ist damit das erfolgreichste Land in Deutschland, gefolgt von Baden-Württemberg mit neun geförderten Projekten.

Die Empfänger der Forschungsstipendien an den bayerischen Universitäten sind:

Universität Bayreuth

  • Prof. Stephan Förster, Physikalische Chemie
  • Prof. David Rubie, Bayerisches Geoinstitut der Universität Bayreuth

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg:

  • Prof. Paul Alfred Steinmann, Technische Mechanik
  • Prof. Matthias Warstat, Theater- und Medienwissenschaft

Ludwig-Maximilians-Universität München:

  • Prof. Peter Becker, Molekularbiologie
  • Prof. Roland Beckmann, Biochemie
  • Prof. Hermann Gaub, Physik
  • Prof. Jonathan Harrington, Phonetik und Sprachverarbeitung

Technische Universität München:

  • Prof. Andreas Bausch, Zellbiophysik
  • Prof. Prof. Christian Pfleiderer, Physik
  • Prof. Markus Schwaiger, Nuklearmedizin/Klinikum rechts der Isar
  • Prof. Rüdiger Westermann, Informatik

Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch gratuliert den ausgezeichneten Forschern und ihren Heimatuniversitäten: "Die bayerischen Universitäten haben in diesem hoch kompetitiven internationalen Wettbewerb hervorragend abgeschnitten. Das wichtigste europäische Wissenschaftsstipendium geht gleich ein dutzendmal nach Bayern. Die ausgezeichneten Spitzenwissenschaftler sind weltweit begehrt und umworben. Der Freistaat Bayern setzt alles daran, Forscherpersönlichkeiten dieses Ranges aus dem In- und Ausland auch künftig optimale Rahmenbedingungen zu bieten."


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