Gesundheit

Bundeszentrale empfiehlt Fernseh- und Computerverbot für Kleinkinder

(bikl/PM) Aufgrund der steigenden Zahl von Kindern mit Übergewicht, Konzentrations-, Hyperaktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen wird die Frage nach den Einflussmöglichkeiten der Eltern immer wichtiger. Neben regelmäßigen, gemeinsamen Mahlzeiten und geregelten Schlafenszeiten gehört tägliche körperliche Aktivität zur gesunden Entwicklung eines Kindes, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in einer heute veröffentlichten Erklärung. Weiter rät sie zur Eindämmung des negativen Einflusses auf das Verhalten der Kinder durch klare Regelvorgaben der Eltern im Umgang mit TV und PC. mehr

11.01.2008 Artikel

Schule macht die Kinder dick

(bikl/PM) Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz hat vor einem Jahr unter dem Motto "Die Schweiz wird immer dicker" die Bevölkerungskampagne "Gesundes Körpergewicht" gestartet. Gestern hat sie dazu Ergebnisse einer Studie vorgestellt: das Körpergewicht der Kinder nimmt erst nach der Kindergartenzeit alarmierend zu. mehr

08.01.2008 Artikel

Studie: "Ausgebrannte" Lehrer waren bereits im Studium überfordert

(bikl.de/pm) Bereits nach den ersten vier Berufsjahren fühlt sich jeder zehnte Lehrer überfordert. Das ergab eine Längsschnittstudie des Bildungsforschers Prof. Dr. Udo Rauin. Die ERgebnisse hat der Wissenschaftler der Goethe-Universität jetzt im Wissenschaftsmagazin "Forschung Frankfurt" vorgestellt. Rauin hatte mehr als 1000 Personen vom Studium bis zum Beruf begleitet und viermal zu ihrer Wahl und Eignung befragt. Ein wichtiges Ergebnis: Die meisten der später "ausgebrannten" Lehrer fühlten sich bereits im Studium überfordert und waren wenig engagiert. mehr

04.01.2008 Artikel

© Techniker Krankenkasse

Antidepressiva gegen Uni-Stress

(bikl.de/pm) Studenten bekommen im Vergleich zu Berufstätigen deutlich mehr Psychopharmaka verordnet. Dies belegt eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse (TK) unter rund 131.000 Studierenden im Alter von 20 bis 34 Jahren. mehr

03.01.2008 Artikel

Kein Tabak an unter 18-Jährige

Ab sofort gelten strengere Regelungen bei der Abgabe von Tabak an Jugendliche. Seit dem 01. Januar 2008 können Minderjährige keine Zigaretten und keinen Tabak mehr über Automaten beziehen. Bereits seit dem 1. September 2007 gilt das neue Jugendschutzgesetz, das eine Abgabe von Tabakwaren an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren generell verbietet. Verkaufseinrichtungen sind nicht nur gehalten, diese Vorschrift – gegebenenfalls durch Altersüberprüfung – einzuhalten, sondern sind auch verpflichtet, die entsprechenden Passagen dieser Vorschrift deutlich sichtbar und gut lesbar in ihrer Betriebseinrichtung auszuhängen. Auch das Rauchen in der Öffentlichkeit ist Jugendlichen nicht mehr gestattet. mehr

02.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

VBE warnt: Schule gefährdet noch immer über Gebühr die Gesundheit der Lehrkräfte

Die Erkenntnisse aus diversen Studien zur Belastung im Lehrerberuf müs­sten jetzt endlich in einem Warnhinweis für Pädagogen zusammengefasst werden: "Achtung, Schule gefährdet Ihre Gesundheit!", behauptet der Vor­sitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württem­berg, Rudolf Karg (Karlsruhe). Auch wenn der Südweststaat im Bildungs­monitor insgesamt deutlich besser als andere Bundesländer abschneidet, werden wegen beruflicher Überlastung noch immer zu viele Lehrer viel zu früh dauerhaft krank oder schließlich ganz dienstunfähig. mehr

30.12.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

"Leben hat Gewicht"

Heute wurde von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen und Bundesforschungsministerin Annette Schavan die Initiative "Leben hat Gewicht - gemeinsam gegen den Schlankheitswahn" in Berlin vorgestellt. mehr

13.12.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

© Uni Bielefeld

Macht das G8 die Kinder krank?

Wenn Schüler in Deutschland Abitur machen, sind ihre Altersgenossen in den meisten anderen Ländern längst Studenten oder in der Berufsausbildung. Das soll sich ändern. Damit deutsche Schüler international wettbewerbsfähiger werden, wurde in den vergangenen Jahren beinahe bundesweit das neunjährige Gymnasium auf acht Jahre verkürzt. Doch Proteste blieben nicht aus. Sogar ein Volksbegehren gegen das achtjährige Gymnasium (G8) wurde in Bayern initiiert, scheiterte aber an mangelnder Beteiligung. Dennoch klagen insbesondere Eltern und Schüler über zu hohe Arbeitsbelastung und enormen Leistungsdruck. Wir sprachen mit dem Bielefelder Gesundheits- und Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Hurrelmann über die Auswirkungen der verkürzten Schulzeit. Hurrelmann leitete unter anderem die Shell-Jugendstudien 2002 und 2006 und die World Vision Kinderstudie "Kinder 2007". mehr

11.12.2007 Artikel

© bikl.de

Studenten: Weniger Zigaretten - mehr Alkohol

(bikl.de/idw) Die Mehrzahl der Studenten in Nordrhein-Westfalen schätzt den eigenen Gesundheitszustand mindestens als gut ein. Doch: Während immer weniger Studierende rauchen, greifen immer mehr zum Alkohol. Das ist eines der Ergebnisse der Studie "Gesundheitssurvey für Studierende in NRW". mehr

03.12.2007 Artikel

BA schafft bessere Betreuung von arbeitsuchenden HIV-Infizierten

Bei einem Pilotprojekt in Niedersachsen hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) rund 100 Mitarbeiter qualifiziert, um Menschen mit HIV besser über Jobs zu informieren. mehr

30.11.2007 Pressemeldung Bundesagentur für Arbeit (BA)