134 Förderschülerinnen und Förderschüler erlangen Berufsreife
In Mecklenburg-Vorpommern haben in diesem Schuljahr 134 von 149 Schülerinnen und Schülern an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt "Lernen" die Berufsreife erlangt. Das ist eine Erfolgsquote von 90 Prozent. Die Mädchen und Jungen besuchten ein freiwilliges zehntes Schuljahr an einer der Förderschulen in den Schulamtsbereichen Greifswald, Neubrandenburg, Rostock und Schwerin.
11.07.2014 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern"Das Erlangen der Berufsreife ist ein toller Erfolg für die Schülerinnen und Schüler. Dieser Schulabschluss ist die Voraussetzung, um sich erfolgreich um einen Ausbildungsplatz bewerben zu können", sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. "Wer ein Zeugnis mit Berufsreife vorweisen kann, hat gute Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Ich wünsche den Schülerinnen und Schülern daher einen guten Start ins Arbeitsleben", so Brodkorb.
In diesem Schuljahr war das Angebot eines freiwilligen zehnten Schuljahres auf 13 größere Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt "Lernen" beschränkt. An neun Förderschulen gehörte das zehnte freiwillige Schuljahr zum regulären Angebot, an vier Schulen war es ein Modellprojekt. Im Schuljahr 2014/2015 soll das freiwillige zehnte Schuljahr auf das ganze Land verteilt und auf 27 der insgesamt 41 Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt "Lernen" ausgeweitet werden.
"Die Ergebnisse bestätigen uns, dass der Weg richtig ist, das freiwillige zehnte Schuljahr im kommenden Schuljahr flächendeckend anzubieten", betonte Minister Brodkorb. "In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Abschluss erfreulicherweise immer weiter zurückgegangen, aber noch immer nicht zufriedenstellend." Die Landesregierung halte daher an ihrem Ziel fest, die Quote der Schulabgänger ohne Berufsreife schrittweise bis 2020 zu halbieren.
In Mecklenburg-Vorpommern haben im Schuljahr 2007/2008 insgesamt 15,8 Prozent der Jungen und Mädchen die Schule ohne Berufsreife verlassen. Im Schuljahr 2011/2012 lag die Quote der Schülerinnen und Schüler ohne Berufsreife bei 11,9 Prozent und damit auf dem niedrigsten Niveau seit 2006. Im Schuljahr 2012/2013 sank die Quote der Schüler ohne Berufsreife weiter auf 10,3 Prozent.
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