17.000 Berufswahlpässe für Brandenburger Schüler im nächsten Schuljahr
Auch für das kommende Schuljahr werden wieder ca. 17.000 Berufswahlpässe durch Akteure wie Agenturen für Arbeit, Wirtschaftskammern, kommunale Schulträger, Unternehmen und weitere Partner finanziert und flächendeckend im Land Brandenburg ausgegeben.
26.07.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes BrandenburgDiese Kooperationspartner ermöglichen es, dass z.B. zu Beginn des kommenden Schuljahrs 2012/13 in ca. 90% aller 7. Klassen der allgemein bildenden Schulen die Arbeit mit dem Berufswahlpass beginnen kann. Ihrem nicht zuletzt auch großen finanziellen Engagement ist es zu verdanken, dass in diesen Klassen alle Schülerinnen und Schüler ein Exemplar kostenlos überreicht bekommen. Koordiniert wird dieser Prozess alljährlich durch den Verein Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V., zumal die Konstellationen dieses gemeinschaftlichen Engagements regional unterschiedlich sind.
Zugleich unterstützt das Netzwerk Zukunft mit zahlreichen Informationsangeboten und Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren sowie Beratung von Schulen die Einführung und den schulischen Einsatz dieses Berufswahlpasses.
Bereits seit mehreren Jahren ist der Berufswahlpass ein zuverlässiger Begleiter junger Menschen in den Brandenburger Schulen. Er unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, sich über ihre Interessen, Stärken, Wünsche und Chancen klar zu werden. Außerdem dient er als Portfolio, in dem Belegarbeiten, Praktikumszeugnisse und andere Materialien die Kompetenzen und Berufswahlschritte der Jugendlichen dokumentieren. Auf diese Weise hilft er Entscheidungen zu treffen auf den oft schwierigen Wegen zur Berufsausbildung oder zum Studium.
Engagierte und eigens dazu geschulte Lehrkräfte in den Schulen begleiten die Arbeit mit dem Berufswahlpass. Da immer mehr Jugendlichen mit dem Berufswahlpass arbeiten, bietet der Berufswahlpass auch den Betrieben z.B. im Vorstellungsgespräch, Anlass zu Nachfragen zur Motivation und zu Interessenschwerpunkten. Ob und wie viel Einblick die Jugendlichen geben möchten, können sie allerdings selbst entscheiden, denn der Berufswahlpass gehört ihnen.
Mittlerweile haben gute Erfahrungen in Förder- und Oberschulen dazu beigetragen, dass sich auch zunehmend Gymnasien und allgemein bildende Klassen der Oberstufenzentren für die Arbeit mit dem Berufswahlpass interessieren. Auch für Eltern gewinnt er an Attraktivität. Er hilft ihnen, ihre Rolle als wichtigste Ansprechpartner und Ratgeber ihrer Kinder bewusster wahrzunehmen und unterstützt sie mit vielfältigen Informationen rund um die Schullaufbahn und die Berufswahl.
Die Arbeit des Netzwerk Zukunft wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen unter www.netzwerkzukunft.de oder 0331/1011 679
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