220 neue Referendare für Hamburgs Schulen
Zum 1. Mai 2007 haben 220 Referendarinnen und Referendare ihren Vorbereitungsdienst in Hamburg angetreten. Sie werden im Schnitt 18 Monate im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) und in den Schulen ausgebildet werden.
03.05.2007 Hamburg Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)Auf die Schulformen aufgeteilt beginnen
- 56 Referendare oder Referendarinnen ihren Dienst für das Lehramt an be-ruflichen Schulen
- 68 für das Lehramt an der Primarstufe und der Sekundarstufe I
- 69 für das Lehramt an Gymnasien und
- 27 für das Lehramt an Sonderschulen.
Mit 1609 Bewerbungen gab es die zweithöchste Bewerbungszahl aller Zeiten, die höchste für eine Maieinstellung. Im Schnitt hätte jeder Platz mehr als 7mal vergeben werden können. Die Zahl der Absagen ist mit knapp über 20 % geringer denn je - etwa nur noch jeder Fünfte hat nach der Zulassung den Platz nicht angenommen (im Vorjahr noch jeder Dritte).
Geschlecht : Weniger Männer
Nur ca. 30 % der neu Eingestellten sind männlich – der Anteil ist noch weiter zurückgegangen.
Schulformbezogen ist der Anteil von männlichen Referendaren diesmal am höchsten für das Lehramt an Gymnasien (47,8 %, Vorjahr 36 %), gefolgt von dem Lehramt an beruflichen Schulen (39,3 %, Vorjahr noch 60,7 %). Auf niedrigem Niveau stabil ist der Männeranteil für das Lehramt Primarstufe und Sekundarstufe I (16,8 %, vorher 15 %). Am geringsten und deutlich gesunken ist der Männeranteil für das Lehramt an Sonderschulen – 3,7 %, das ist gerade 1 Referendar (Vorjahr 26 %).
Herkunftsland 1. Staatsexamen : Mehr Auswärtige
Mit 60,6 % (Vorjahr 62 %) an den Eingestellten ist der Anteil derer, die das 1. Staatsexamen in Hamburg absolviert haben, weiterhin leicht gesunken. 39,4 % kommen aus anderen Bundesländern.
Alter : Unverändert
Das Durchschnittsalter ist mit 30,8 Jahren insgesamt exakt gleich geblieben.
Leistung : Besser
15,9 % der neuen Referendarinnen und Referendare haben einen Notenmittelwert von 1,0 (Vorjahr 15,1 %). Der Gesamtdurchschnitt ist mit 1,66 noch etwas besser als in den letzten Einstellungsrunden (1,8).
Seiteneinstieg : Deutlich geringer
Der Anteil der Referendarinnen und Referendare, die für Mangelfächer über den Seiteneinstieg eingestellt wurden, ist mit nun 5,3 % (vorher 11 %) erheblich zurückgegangen.
Für das Lehramt an beruflichen Schulen haben nur noch 5,1 % (vorher 27,7 %) der neu Eingestellten einen anderen als den Lehramtsabschluss, für das Lehramt an Gymnasien ist der Anteil mit 12,9 % gleich geblieben, für das Lehramt an der Primarstufe/Sekundarstufe I war kein Seiteneinstieg mehr erforderlich.
Migrationshintergrund : Zunahme
Insgesamt haben von den 1609 Bewerberinnen und Bewerber 55 (Vorjahr 43) einen Migrati-onshintergrund, das sind 3,4 % (Vorjahr 2,6 %). Eingestellt wurden 27 (Vorjahr 13) mit erkennbarem Migrationshintergrund, das sind 49 % der Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund (Vorjahr 30,2%) und 11,95 % von allen Eingestellten.
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